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	<description>News zu Launch &#38; Co.</description>
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		<title>Kampf gegen die Natur: Mit Heizofen und Hubschrauber gegen die Eisheiligen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Jaeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Mensch gegen die Natur kämpft, nimmt das manchmal etwas seltsame Züge an. In den frühen Morgenstunden des vergangenen Wochenendes hat die bayerische Landesanstalt für Weinbau (LWG) mit verschiedensten Methoden versucht, die Eisheiligen zu überlisten. Der spektakulärste Test war &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/05/kampf-gegen-die-natur-mit-heizofen-und-hubschrauber-gegen-die-eisheiligen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Mensch gegen die Natur kämpft, nimmt das manchmal etwas seltsame Züge an. In den frühen Morgenstunden des vergangenen Wochenendes hat die bayerische Landesanstalt für Weinbau (LWG) mit verschiedensten Methoden versucht, die Eisheiligen zu überlisten. Der spektakulärste Test war ein Hubschrauberflug der Bundeswehr, <a href="http://www.br.de/franken/inhalt/aktuelles-aus-franken/franken-weinberge-frostschutz-hubschrauber100.html" target="_blank">wie der BR berichtete</a>:</p>
<blockquote><p>Um kurz nach 5.00 Uhr ist am Montag (14.05.12) in der Bundeswehrkaserne in Volkach ein Hubschrauber gestartet. Sein Ziel waren die Weinberge des Nachbarortes Sommerach. Dort drehte der Helikopter bis kurz nach 6.00 Uhr in zehn Metern Höhe seine Bahnen. Dadurch soll die etwas wärmere Luft von oben zum Boden gedrückt und die gefährliche Frostbildung verhindert werden.</p></blockquote>
<p>Obwohl dieses auf den ersten Blick recht unkonventionelle Verfahren in Australien und Neuseeland schon länger erfolgreich eingesetzt wird, war man in den Weinbergen zwischen Hallburg und Sommerach enttäuscht. Laut Versuchsleiter Peter Schwappach von der LWG konnten keine Temperaturveränderungen am Boden festgestellt werden.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/heli.jpg" rel="lightbox[2007]"><img class="aligncenter" title="Helicopter-warmed Sauvignon Blanc in New Zealand (Quelle: www.dailymail.co.uk)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/heli.jpg" alt="" width="380" height="187" /></a>Alleine auf die Bundeswehr wollte man sich aber sowieso nicht verlassen. In anderen Parzellen testete man Vernebelungsmaschinen, ähnlich wie man Sie aus der Disko kennt, Heizdrähte und mehreren hundert Heizöfen pro Hektar, die die Weinberge mit dem Brennstoff Paraffin vor dem Frost schützen sollten. Auch mit Beregnungsanlagen hatte man getestet.</p>
<p>Ein Fernsehbericht des Lokalsenders TV-Touring, hat die verschiedenen Testvarianten schön festgehalten:</p>
<p><object id="fplayer" width="571" height="322" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="FlashVars" value="" /><param name="src" value="http://mediathek.tvtouring.de/wdata/nachrichten/wuerzburg/fb_embed/hubschrauber-einsatz-gegen-frost.html" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashvars" value="" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="pluginspage" value="https://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /><embed id="fplayer" width="571" height="322" type="application/x-shockwave-flash" src="http://mediathek.tvtouring.de/wdata/nachrichten/wuerzburg/fb_embed/hubschrauber-einsatz-gegen-frost.html" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" quality="high" wmode="opaque" FlashVars="" allowscriptaccess="always" flashvars="" allowfullscreen="true" pluginspage="https://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /> </object></p>
<p>Über die genauen Ergebnisse ist im einzelnen bisher noch nichts bekannt. Die Landesanstalt hat für diese und weitere Tests in den nächsten drei Jahren 260.000 Euro vom Freistaat Bayern erhalten. Ziel ist es, die Ernteausfälle durch späten Frost wie im Vorjahr zu verhindern.</p>
<p>Die Kosten, die durch die Maßnahmen für die Winzer entstehen, sind im Verhältnis zu evtl. Ernteausfällen zwar durchaus nennenswert: je nach Verfahren fallen wohl <a href="http://www.abendzeitung-nuernberg.de/Nachrichten/Artikel/1160849/-Mit-Hubschrauber-und-Heizoefen-gegen-den-Frost-im-Weinberg/" target="_blank">zwischen 2.000 und 10.000 Euro pro Hektar an</a>. Sollten die Verfahren zuverlässig funktionieren, könnte das für manchen Winzer jedoch eine lohnende Investition sein.</p>
<p>Dass man sich bei der Landesanstalt aber wohl auch möglicher Kritiker und Gegner solcher Eingriffe in die Natur bewusst ist, zeigt die Vorankündigung, <a href="http://www.lwg.bayern.de/presse/2012/44103/index.php" target="_blank">die letzte Woche an die Presse verteilt wurde</a>: Anders sind die Sperrfristen, die der Presse für die Berichterstattung auferlegt wurden, und der konspirative Ton der Ankündigung nur schwer zu erklären.</p>

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		<title>Die wichtigsten Weinländer der Welt Teil 8: Argentinien</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 06:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Jaeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl Chile in Europa als das Weinland Südamerikas gilt, ist Argentinien der eigentliche Spitzenreiter. Die jährliche Produktion lag 2010 auf 228.000 Hektar Anbaufläche mit 16,3 Millionen Hektolitern (PDF) annähernd doppelt so hoch wie die Weinproduktion Chiles. Im weltweiten Vergleich belegt &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/05/die-wichtigsten-weinlander-der-welt-teil-8-argentinien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl Chile in Europa <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/05/die-wichtigsten-weinlander-der-welt-teil-7-chile/" target="_blank">als das Weinland Südamerikas</a> gilt, ist Argentinien der eigentliche Spitzenreiter. Die jährliche Produktion lag 2010 auf 228.000 Hektar Anbaufläche mit <a href="http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/dad/dad858bb-3953-3100-6c0c-f16f135e25d9,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf" target="_blank">16,3 Millionen Hektolitern</a> (PDF) annähernd doppelt so hoch wie die Weinproduktion Chiles. Im weltweiten Vergleich belegt Argentinien damit den fünften Rang hinter den drei großen Europäern Frankreich, Italien und Spanien sowie den USA.</p>
<p>Im Vergleich zu Chile ist Argentinien allerdings selbst ein großes Land mit vielen Weintrinkern und dadurch erst sehr viel später in den Export hochwertiger Weine eingestiegen. Argentinischer Wein war über Jahrhunderte für die Bevölkerung wie Brot und Wasser und es gab bei den einheimischen Weinen kaum Preis- und Qualitätsunterschiede. Wein war einfach ein alltägliches Lebensmittel und davon konsumierten die Argentinier <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_Argentinien#Weinbau_heute" target="_blank">noch in den 70er Jahren rund 90 (!!) Liter pro Kopf</a> und damit rund ein Drittel mehr als der derzeit unangefochtene Spitzenreiter Vatikan.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Argentinien.png" rel="lightbox[1962]"><img class=" aligncenter" title="Ohne Bewässerung würde in Argentinien keine einzige Rebe wachsen (Quelle: Wikipedia)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Argentinien.png" alt="" width="341" height="256" /></a>Bedingt durch politische und wirtschaftliche Krisen in den letzten Jahrzehnten hat sich das bis heute extrem geändert. Der Pro-Kopf Verbrauch liegt heute <a href="http://michael-liebert.de/weintipps/weinverbrauch-pro-kopf-deutschland-auf-platz-27/" target="_blank">bei gerade einmal bei 26,8 Litern</a> und damit nur kurz vor Deutschland. Durch diese Entwicklung ist im Gegenzug der Export gestiegen und damit auch der Qualitätsanspruch an den argentinischen Wein: Die einheimischen Massenweine waren für den Export nicht geeignet.</p>
<p>Und das obwohl Argentinien über <a href="http://www.weinkenner.de/weinland/argentinien/" target="_blank">ähnlich gute Bedingungen für den Anbau hochwertigster Weine verfügt wie das Nachbarland Chile</a>. Mineralische Böden, trockenes, warmes Klima am Tag und deutlich absinkende Temperaturen in der Nacht. Die argentinischen Anbaugebiete liegen wie in Chile direkt am Fuße der Anden, nur eben auf der anderen Seite.</p>
<p>Eine Besonderheit des argentinischen Weinbaus ist die Höhe der Anbauflächen. Der meiste Wein wächst auf Lagen, die sich zwischen 900 und 1500 Metern über Meeresspiegel befinden. In einzelnen Lagen wird Weinbau bis auf 2.500 Meter Höhe betrieben. Aufgrund der extremen Trockenheit werden die Reben künstlich mit Schmelzwasser aus den Anden durch ausgeklügelte und oft Jahrhunderte alte Kanalsysteme bewässert. Das sichert ein kontrolliertes und optimales Wachstum auf der einen Seite. Auf der anderen Seite sind Schädlinge und Krankheiten dadurch in Argentinien fast kein Problem, da diese meist witterungsbedingt feuchte Reben und dadurch beginnende Fäule benötigen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Weinbaugebiete-in-Argentinien.png" rel="lightbox[1962]"><img class="aligncenter" title="Weinbaugebiete in Argentinien (Quelle: Wikipedia)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Weinbaugebiete-in-Argentinien.png" alt="" width="163" height="246" /></a>Das mit Abstand bekannteste und größte Anbaugebiet ist die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mendoza_%28Provinz%29" target="_blank">Provinz rund um die Stadt Mendoza</a>, im zentralen Westen des Landes. Über 70 % der gesamten Produktion stammen von hier, obwohl sich die gesamten argentinischen Anbaugebiete über mehr als 1.800 Kilometer am Fuße der Anden verteilen. Menodza gilt seit jeher als die absolute Hochburg argentinischen Weins. Nahezu alle im Land vertretenen Rebsorten werden hier angebaut und liefern teilweise ausgezeichnete Qualitäten.</p>
<p>Insgesamt kann Argentinien als Rotweinland bezeichnet werden. Zwischen 70 % und 80 % der kompletten Ernte wird zu Rotwein verarbeit. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malbec" target="_blank">Die bedeutendste Rebe ist heute Malbec</a>, eine französische Traube, die in Argentinien allerdings die deutlich besseren Bedingungen vorfindet als im Bordeaux. Die Rotweine, die aus dieser Rebe entstehen, sind sehr kräftig in der Farbe und haben einen schweren und dennoch fruchtigen Charakter.</p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bonarda" target="_blank">Bonarda Traube</a>, aus der zwar meist nur Tafelweine geringer Qualität erzeugt werden, wurde als jahrelanger Spitzenreiter inzwischen abgelöst. Die Rebsorte selbst ist nach heutigem Erkenntnisstand wohl <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dolcetto" target="_blank">identisch mit der Dolcetta</a>, die auch in anderen Teilen der Welt angebaut wird. Auch weitere Traditionssorten wie Sangiovese, Barbera und Tempranillo – ebenfalls meist Sorten, die zur Produktion von Massenweinen mit eher einfacher Qualität dienen – wurden inzwischen von klassischen „Europäern“ abgelöst: Syrah, Merlot und Sauvignon liefern heute ausgezeichnete argentinische Weine. Selbst Pinot Noir wächst in Argentinien auf extrem hohen Berglagen.</p>
<p>Argentinische Weißweine spielen eine untergeordnete Rolle und wachsen fast ausschließlich im äußersten Norden in sehr gebirgigen und hohen Lagen. Traditionssorte ist die bei uns fast unbekannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Torront%C3%A9s" target="_blank">Torrontés</a>, die in den letzten Jahren aber ebenfalls Konkurrenz durch Chardonnay, Chenin Blanc, Sauvignon Blanc und Sauvignonasse bekommen hat. Argentinische Weißweine sind bei uns nicht sehr weit verbreitet, obwohl durchaus interessante und eigenständige Weine mit würzigem Charakter darunter sind.</p>
<p>Noch immer sind viele der argentinischen Weine reine Konsum- und Massenweine einfachster Qualität. Und trotzdem: <a href="http://www.gutekueche.de/wein/weinland/argentinische-weine.16.htm" target="_blank">In den 90er und 2000er Jahren hat sich die Einstellung Argentiniens zum Wein geändert</a>. Neben der reinen Ausrichtung als Massenproduzent für den heimischen Weinmarkt, hat das Bewusstsein für die Qualität der Weine seither stetig zugenommen – vor allem durch die qualitativen Anforderungen im Export und auch durch ausländische Investoren.</p>
<p>Während zwar noch immer gut die Hälfte aller produzierten Weine in den heimischen Supermärkten landet, entstehen zunehmend auch hochwertige Erzeugnisse, die international immer mehr Beachtung und Anerkennung finden. Ein Blick nach Argentinien lohnt bei der Suche nach spannenden Weinen heute und vor allem in den nächsten Jahren also auf jeden Fall.</p>

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		<title>&#8216;Projekt Prost&#8217;: Dortmunder Klärwerker versuchen sich im Weinbau</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Jaeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass der Klimawandel für den deutschen Weinbau wohl eher zuträglich als schädlich sein wird, haben wir vor einigen Wochen schon einmal beschrieben. Bis in den höchsten Norden nach Sylt entstehen immer mehr neue Anbauflächen, in Gebieten, in denen an Weinbau &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/05/dortmunder-klarwerker-versuchen-sich-im-weinbau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Klimawandel für den deutschen Weinbau wohl eher zuträglich als schädlich sein wird, haben wir <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/01/wein-und-wetter-wie-der-klimawandel-den-europaischen-wein-verandert/" target="_blank">vor einigen Wochen schon einmal beschrieben</a>. Bis in den höchsten Norden nach Sylt entstehen immer mehr neue Anbauflächen, in Gebieten, in denen an Weinbau vor einigen Jahrzehnten noch nicht zu denken war.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Dortmunder-Phoenix-See.png" rel="lightbox[1941]"><img title="Dortmunder Phoenix See" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Dortmunder-Phoenix-See.png" alt="" width="373" height="161" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ganz aktuell versucht sich die <a href="http://www.eglv.de/" target="_blank">Dortmunder Emschergenossenschaft</a> daran, mitten im Dortmunder Stadtteil Hörde versuchsweise Wein zu kultivieren. Am Ufer des <a href="http://www.phoenixseedortmund.de/Home.html" target="_blank">Phoenix Sees</a>, der erst in den letzten Jahren künstlich angelegt wurde, soll das Projekt unter wissenschaftlicher Begleitung ergründen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf den Weinbau hat. <a href="http://www.eglv.de/wasserportal/meta/presse/presseinformationen/presseinformationen-detail/article/dortmund-emschergenossenschaft-baut-wein-am-phoenix-see-an.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=287&amp;cHash=10ff52ba8757ed6ef6615a0ae5456ee8" target="_blank">So steht es in der Pressemeldung</a>:</p>
<blockquote><p>Was zunächst wie ein verspäteter Aprilscherz klingt, hat einen ernsten Hintergrund. Mit dem Weinanbau-Experiment, das die Emschergenossenschaft gemeinsam mit der Phoenix See Entwicklungsgesellschaft „anpackt“, sollen unter anderem die Auswirkungen des prognostizierten Klimawandels erforscht werden.</p>
<p>Wissenschaftlern zufolge erhöht sich die durchschnittliche Temperatur in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Der Weinanbau, so heißt es, wird sich mehr und mehr in nördlichere Regionen verlagern. Ob auch in Dortmund-Hörde Weinanbau möglich ist, wird sich zeigen. Wissenschaftlich und beratend begleitend wird das Weinanbau-Experiment von Experten der Forschungsanstalt Geisenheim.</p></blockquote>
<p>Professionell will man den Weinbau in Dortmund vorerst aber wohl nicht betreiben und hat sich darum offiziell ganz bewusst für weniger als 100 gepflanzte Stöcke entschieden – die Grenze, ab der man dem gewerblichen Weinbaurecht unterliegt.</p>
<p>Die Emschergenossenschaft ist übrigens <a href="http://www.eglv.de/wasserportal/ueber-uns/emschergenossenschaft.html" target="_blank">1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband</a> gegründet worden und betreibt heute Kläranlagen und die Kanalisation für rund 2,2 Millionen Menschen. Falls es mit dem Dortmunder Wein also qualitativ nichts werden sollte, weiß man dort wenigstens wohin damit… <img src='http://mywineportal.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1958" title="abwasserkanal" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/abwasserkanal.jpg" alt="" width="200" height="147" /></p>

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		<title>Die wichtigsten Weinländer der Welt Teil 7: Chile</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 06:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Jaeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wein-Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Wein-Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Chile, das Land der Extreme: von Nord nach Süd erstreckt sich Chile über eine Länge von rund 4.300 Kilometern. Das ist in etwa die Strecke von Dänemark bis in die Sahara. Ähnlich unterschiedlich sind auch die klimatischen Verhältnisse innerhalb Chiles. &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/05/die-wichtigsten-weinlander-der-welt-teil-7-chile/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chile, das Land der Extreme: von Nord nach Süd erstreckt sich Chile über eine Länge von rund 4.300 Kilometern. Das ist in etwa die Strecke von Dänemark bis in die Sahara. Ähnlich unterschiedlich sind auch die klimatischen Verhältnisse innerhalb Chiles. Heiß am einen Ende, kalt am anderen und in der Mitte das perfekte Klima für ausgezeichnete Weine.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Weinberg-in-Chile.png" rel="lightbox[1920]"><img class="aligncenter" title="Weinberg in Chile (Quelle: www.winesofchile.org)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Weinberg-in-Chile.png" alt="" width="327" height="217" /></a> Chile kann als der Shooting Star des internationalen Weins bezeichnet werden. In den frühen 80er Jahren war der Weinbau fast nicht mehr existent. Erst Mitte der 80er Jahre begannen meist ausländische und vor allem französische Investoren, in den Wiederaufbau des chilenischen Weins zu investieren. Heute, knapp 30 Jahre später, zählt Chile zu den zehn größten und auch qualitativ hochwertigsten Weinproduzenten der Welt.</p>
<p>Auf <a href="http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/dad/dad858bb-3953-3100-6c0c-f16f135e25d9,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf" target="_blank">200.000 Hektar wurden 2010 etwa 8,8 Millionen Hektoliter Wein produziert</a> (PDF). Die exportierte Menge ist von 0,5 Millionen Hektolitern 1990 auf fast 7 Millionen Hektoliter 2009 gewachsen. Die extreme Wachstumsgeschwindigkeit verdeutlicht wohl am besten das Umsatzvolumen im Export: von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_Chile" target="_blank">10 Millionen US-Dollar 1985</a> ist es innerhalb von 23 Jahren auf fast <a href="http://www.enobooks.de/aktuell/news/chiles-export-gewinnt-und-verliert" target="_blank">1,4 Milliarden US-Dollar in 2008</a> gestiegen. Bis 2020 wird für Chile nochmals eine <a href="http://www.enobooks.de/aktuell/news/chile-und-peru-mit-exportrekorden" target="_blank">Verdoppelung der Exportmenge</a> erwartet.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Weinbaugebiete-in-Chile.png" rel="lightbox[1920]"><img class="aligncenter" title="Weinbaugebiete in Chile (Quelle: www.winesofchile.org)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Weinbaugebiete-in-Chile.png" alt="" width="311" height="498" /></a>Der Grund für das Wachstum ist eigentlich ganz einfach: Wohl kein anderes Land der Erde bietet derart perfekte Bedingungen für den Weinbau. Das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chilean_Central_Valley" target="_blank">Valle Central</a>, in dem gut 90 % der chilenischen Weinbauflächen liegen, bietet mineralische Böden und ein mediterranes Klima mit gleichmäßigen Temperaturen am Tag und deutlicher Abkühlung in der Nacht. Das Tal selbst ist extrem trocken und der Wein wird künstlich und dadurch optimal bewässert.</p>
<p>Chile gilt manchem Weinkenner darum auch als das bessere Bordeaux. Nachdem spanische Investoren in den 80ern für die Initialzündung sorgten, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_Chile" target="_blank">investieren heute fast alle französischen Weingüter</a>, die Rang und Namen haben, in Chile:</p>
<blockquote><p>Auftakt des Booms war 1981, als die spanische Firma Miguel Torres im Zentraltal in der Nähe von Curicó ein riesiges Weingut aus dem Boden stampfte. Es folgten zahlreiche Auslandsinvestoren, darunter Rothschild, Larose Trintaudon, Grand Marnier, Robert Mondavi und die Brüder Christian. Alles, was in Bordeaux einen Namen hat, versucht sich derzeit in Chile einzukaufen und Terroir zu erschließen.</p></blockquote>
<p>Durch die geographische Abgeschiedenheit ist Chile bis heute das einzige Weinland der Erde, in dem sowohl Reblaus wie auch falscher Mehltau nicht auftreten. Vor allem die Reblaus hatte in Europa im 19. Jahrhundert für extreme Schäden und die Ausrottung mancher Rebsorten gesorgt, die in Chile unbeschadet überlebt hatten und nach Frankreich reimportiert wurden.</p>
<p>Chile ist bis heute das einzige Land, in dem viele der klassischen Sorten noch in ihrer natürlichen Form auftreten und nicht durch Aufpfropfen auf schädlingsresistente Unterlagsreben entstanden sind. Bis heute werden in Chile hauptsächlich <a href="http://www.weinkenner.de/weinland/chile/" target="_blank">französische und spanische, in erster Linie rote Rebsorten, angebaut</a>:</p>
<table style="padding-left: 30px;">
<tbody>
<tr>
<td width="180px">Cabernet Sauvignon rot</td>
<td>39,4 %</td>
</tr>
<tr>
<td width="180px">Merlot rot</td>
<td>15,2 %</td>
</tr>
<tr>
<td width="180px">País rot</td>
<td>12,8 %</td>
</tr>
<tr>
<td width="180px">Chardonnay weiß</td>
<td>8,6 %</td>
</tr>
<tr>
<td width="180px">Sauvigon Blanc weiß</td>
<td>7,3 %</td>
</tr>
<tr>
<td width="180px">Carmenère rot</td>
<td>6,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td width="180px">Syrah rot</td>
<td>4,4 %</td>
</tr>
<tr>
<td width="180px">Sémillon weiß</td>
<td>1,9 %</td>
</tr>
<tr>
<td width="180px">Pinot Noir rot</td>
<td>1,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td width="180px">Malbec rot</td>
<td>0,7 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Neben roter Cabernet Sauvignon, die in Chile zu vollmundigen tanninreichen Weinen ausgebaut wird, ist in den letzten Jahren vor allem eine alte französische Rebe auf dem Vormarsch: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carm%C3%A9n%C3%A8re" target="_blank">Carmenère ist eine Merlot-ähnliche Rebsorte</a>, die in Frankreich durch die Reblaus fast vollständig ausgerottet wurde. Heute liefert Carmenère in Chile Qualitäten, die in Frankreich klimatisch bedingt nie möglich gewesen wären: Schwere alkoholreiche Weine mit feinen Leder- und Beerenaromen. Auch Syrah aus Chile bietet ausgezeichnete Qualität, die sich vor den Ursprungsgebieten nicht verstecken muss.</p>
<p>Bei den Weißweinen sind es vor allem Chardonnay und Sauvignon blanc aus dem Anbaugebiet Casablanca. Allerdings spielt chilenischer Weißwein bis heute eine eher untergeordnete Rolle.</p>
<p>Lange galt <a href="http://www.weinwelt.at/interspar/journal/weinlaender/chile/informationen.htm" target="_blank">Wein aus Chile als der perfekte Modewein</a>: fruchtige, frische Weine zu günstigen Preisen. Inzwischen werden aber auch in Chile ausgezeichnete Qualitäten erzeugt, die sich mit den besten Weinen der Welt messen lassen können.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kirschessigfliege in Deutschland: Wie geht der Bio-Weinbau mit neuen Schädlingen um?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 07:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Jaeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mywineportal.com/blog/?p=1896</guid>
		<description><![CDATA[In den letzten Monaten wird vermehrt über die Kirschessigfliege auch als Bedrohung für den Weinbau in Deutschland berichtet: Die aus Asien stammende Fliege ist ein kleines Tierchen, das optisch der allseits bekannten Fruchtfliege ähnelt, die gerne in Küchen und vor &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/05/kirschessigfliege-in-deutschland-wie-geht-der-bio-weinbau-mit-neuen-schadlingen-um/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten wird vermehrt über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirschessigfliege" target="_blank">Kirschessigfliege</a> auch als Bedrohung für den Weinbau in Deutschland berichtet: Die aus Asien stammende Fliege ist ein kleines Tierchen, das optisch der allseits bekannten Fruchtfliege ähnelt, die gerne in Küchen und vor allem in der Nähe reifer Bananen fast wie aus dem Nichts auftaucht.</p>
<p>Die Besonderheit der Kirschessigfliege und damit auch das größte Problem mit ihr ist, dass sie im Gegensatz zur bekannten Fruchtfliege, die sich ausschließlich überreife oder faulende Früchte aussucht, ihre Eier zu einem sehr viel früheren Stadium in vollkommen intakte Früchte legt, die daraufhin zu faulen beginnen. Mit einem „Eilegestachel“ durchbohrt die Kirschessigfliege beispielsweise auch die Schale von Trauben, die sich noch an der Rebe in der Reifephase befinden. <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article106198876/Vor-dieser-Fliege-fuerchten-sich-Schaedlingsexperten.html" target="_blank">Die Verbreitung in Europa hat in den letzten drei Jahren rasant zugenommen</a>.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" title="Kirschessigfliege (Quelle: de.wikipedia.org)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Fliege.png" alt="" width="413" height="307" />Die Bekämpfung des Schädlings ist selbst mit konventionellen Methoden nicht einfach, da sich die Fliege sehr schnell vermehrt und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirschessigfliege#Bek.C3.A4mpfung" target="_blank">meist erst in den letzten Wochen vor der Ernte auftritt</a> und es bisher <a href="http://www.obstbau.org/content/zeitschrift/leitartikel/2012/04_2012.php" target="_blank">noch keine (zugelassenen) Pflanzenschutzmittel gibt</a>:</p>
<blockquote><p>Da für die anfälligen Kulturen in Deutschland aufgrund von Wartezeiten und Rückstandsdaten aktuell keine chemischen Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen, muss alles getan werden, um effektive Bekämpfungsstrategien zu entwickeln. Die Pflanzenschutzdienste und Experten der Bundesländer, das Julius-Kühn-Institut und die Fachgruppe Obstbau prüfen mögliche Bekämpfungsstrategien und gegebenenfalls werden wir unverzüglich Anträge auf Genehmigungen für Pflanzenschutzmittel in Notfallsituationen stellen.</p></blockquote>
<p>Für Bio-Winzer wird die Bekämpfung solcher Schädlinge nochmals um einiges komplizierter. Während der konventionelle Weinbau darauf warten kann, dass die Industrie passende Insektizide entwickelt bzw. Zulassungen erhält, sieht das im biologischen Weinbau anders aus.</p>
<p>Timo Dienhart, Pressesprecher vom <a href="http://www.ecovin.de/" target="_blank">Bio-Weinbauverband Ecovin</a> und selbst Winzer im <a href="http://www.roemerkelter.de/" target="_blank">Weingut zur Römerkelter</a> sagt zwar, dass ihm bisher noch keine Probleme mit der Fliege bekannt sind. Er sagt aber auch: „Ich wüsste nicht, was wir dagegen tun könnten.“</p>
<p>Beim Schweizer Magazin für biologische Landwirtschaft „Bioaktuell.ch“ beschreibt man jedenfalls einige <a href="http://www.bioaktuell.ch/de/pflanzenbau/obstbau/obstbau-pflanzenschutz/drosophila.html" target="_blank">biologische Möglichkeiten, wie sich Landwirte dagegen schützen können</a>. Neben Fallen, die mit Apfelessig gefüllt, die Fliegen anlocken, gilt es vor allem, den noch nicht befallen Bestand zu schützen:</p>
<blockquote><p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Essig.png" rel="lightbox[1896]"><img class="aligncenter" title="Zwei Typen von Fliegen-Fallen (Quelle: www.bioaktuell.ch)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Essig.png" alt="" width="305" height="347" /></a>Befallene Früchte sollten aus der Anlage entfernt und vernichtet werden. Sicherste Methode der Vernichtung ist die Solarisation: Die befallenen Früchte werden 10 bis 15 Tage in einem dichten, durchsichtigen Plastiksack in die Sonne gelegt. Danach können die Früchte kompostiert werden. Alternativ dazu können befallene Früchte auch vergraben werden. In lehmigem Boden sind aber Tiefen von mehr als 50 Zentimeter nötig.</p></blockquote>
<p>In den letzten drei Jahren hat sich der Schädling mit einer Geschwindigkeit von rund 1.400 Kilometern pro Jahr innerhalb Europas nach Norden ausgebreitet. Begünstigt wird ihre Ausbreitung dadurch, dass die Kirschessigfliege in Europa keine natürlichen Feinde hat und sich sehr schnell vermehrt, bis zu 15 Generationen pro Jahr sollen möglich sein. Die <a href="http://taspo.de/aktuell/alle-news/detail/beitrag/34201-neuer-schaedling-kirschessigfliege.html" target="_blank">ersten Fälle des meldepflichtigen Schädlings</a> wurden letzten Herbst vor allem aus dem Südwesten Baden Württembergs gemeldet. Ob und wie stark der Schädling im übrigen Deutschland auch den Weinbau in Mitleidenschaft zieht, wird man wohl erst im Herbst bei der Ernte wissen.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Die wichtigsten Weinländer der Welt Teil 6: USA</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Jaeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wein-Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Wein-Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl der Weinbau in den USA erst in den 1970ern richtig Fahrt aufgenommen hat, zählen die Vereinigten Staaten heute zu den größten und wichtigsten Weinbaunationen der Welt. Mit fast 400.000 Hektar Rebfläche und einer jährlichen Produktion von rund 20 Millionen &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/05/die-wichtigsten-weinlander-der-welt-teil-6-usa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl der Weinbau in den USA erst in den 1970ern richtig Fahrt aufgenommen hat, zählen die Vereinigten Staaten heute zu den größten und wichtigsten Weinbaunationen der Welt. Mit fast <a href="http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/dad/dad858bb-3953-3100-6c0c-f16f135e25d9,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf" target="_blank">400.000 Hektar Rebfläche und einer jährlichen Produktion von rund 20 Millionen Hektolitern</a> (PDF) haben die USA innerhalb weniger Jahrzehnte zu den drei großen Europäern &#8211; Frankreich, Italien und Spanien – aufgeschlossen. 60 % der Produktion entfallen auf Rotweine.</p>
<p>Auch hinsichtlich der Qualität der Top-Weine sind die USA heute schon ganz vorne mit dabei und <a href="http://www.weinkenner.de/weinland/vereinigte-staaten/" target="_blank">belegen regelmäßig Spitzenplatzierungen bei Verkostungen rund um den Globus</a>. Seinen Ursprung hat diese Entwicklung vor allem in den 60er Jahren genommen, als in den USA viele der Verfahren entwickelt wurden, die heute aus dem modernen Weinbau kaum noch wegzudenken sind. Hierzu zählt zum Beispiel die Temperaturkontrolle bei der Gärung, die es auch traditionell zu warmen Regionen erlaubt, fruchtig frische Weißweine zu produzieren, die davor eher den kühleren Regionen vorbehalten waren.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/wine-regions-usa.jpg" rel="lightbox[1841]"><img class="aligncenter" title="Weinregionen USA (Quelle: magicsnewbiewines.com)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/wine-regions-usa.jpg" alt="" width="360" height="224" /></a>Aus europäischer Sicht sind <a href="http://www.gutekueche.de/wein/weinland/kalifornische-weine.29.htm" target="_blank">Weine aus den USA eigentlich mit Weinen aus Kalifornien gleichzusetzen</a>. Obwohl inzwischen in fast allen Bundesstaaten Wein angebaut wird, liefert Kalifornien 95 % aller Exportweine. Selbst innerhalb der USA stammen Dreiviertel der Weine aus dem Sonnenstaat, der ideale Voraussetzungen für den Weinbau bietet. Und trotzdem liefern inzwischen auch einige andere Bundesstaaten wie Oregon, Washington oder New York durchaus gute Qualitäten. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_Oregon" target="_blank">Vor allem Oregon entwickelt sich mit der Spezialisierung auf Pinot Noir</a> zum heimlichen Herausforderer der kalifornischen Dominanz.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/wine-map-of-california.jpg" rel="lightbox[1841]"><img class="aligncenter" title="Weinkarte von Kalifornien (Quelle: magicsnewbiewines.com)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/wine-map-of-california.jpg" alt="" width="389" height="518" /></a>Trotzdem sind es vor allem die kalifornischen Weine, die den meisten ein Begriff sind. Das Napa Valley kennt inzwischen fast jeder. Und auch die anderen Anbaugebiete Kaliforniens, wie Sonoma, Monterey oder Santa Barbara, haben sich längst einen Namen gemacht. Die Bedeutung, die die USA im Weltmarkt einnimmt, zeigt schon eine Liste der am meisten angebauten Rebsorten (<a href="http://www.winety.com/usa/rebsorten/index.html" target="_blank">rote Rebsorten</a> / <a href="http://www.winety.com/usa/rebsorten/rebsorten-weiss.htm" target="_blank">weiße Rebsorten</a>), die sich wie das Who is Who moderner Weine liest:</p>
<table style="padding-left: 30px;">
<tbody>
<tr>
<td width="180px">Chardonnay weiß</td>
<td>20,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Cabernet Sauvignon rot</td>
<td>13,0 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Merlot rot</td>
<td>11,0 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Zinfandel rot</td>
<td>10,9 %</td>
</tr>
<tr>
<td>French Colombard weiß</td>
<td>7,1 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Pinot Noir rot</td>
<td>6,0 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Syrah rot</td>
<td>3,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Chenin Blanc weiß</td>
<td>3,1 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Sauvignon Blanc weiß</td>
<td>3,1 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Rubired rot</td>
<td>2,7 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Eine Besonderheit für den schnelle Aufstieg liegt sicherlich im amerikanischen Weinrecht, das eigentlich kein wirkliches Weinrecht, sondern eher eine „Nichtregelung“ ist, die dem amerikanischen Way of Life entspricht: Erlaubt ist, was Spaß macht.</p>
<p>Anders als in Europa, wo im Weinbau nur erlaubt ist, was im Detail (oft traditionell) gesetzlich geregelt ist, ist in USA alles erlaubt, was nicht ausdrücklich gesetzlich verboten ist. Sortenreine Chardonnay oder Cabernet-Sauvignon müssen beispielsweise zu nur 75 % aus den jeweiligen Rebsorten gekeltert sein. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_den_Vereinigten_Staaten#Pr.C3.A4dikate_und_gesetzliche_Regelungen" target="_blank">Weinbau wird auch sonst sehr liberal gehandhabt</a>:</p>
<p style="padding-left: 30px;">- In den USA gibt es kein System von Qualitätsstufen abhängig vom Mostgewicht.<br />
- Qualitativ höher- oder tieferrangige Herkunftsbezeichnungen existieren nicht.<br />
- Bei der Traubenproduktion gibt es keine gesetzlichen Mengenbegrenzungen.<br />
- Die Rebsortenpolitik ist liberal.<br />
- Gegenüber dem Zusatz von Säure, Wasser, Zuckerwasser und Holzspänen zur Aromatisierung ist man liberal eingestellt.<br />
- In den USA ist es erlaubt, Weinfraktionierung zu betreiben, also Wein in seine Bestandteile zu zerlegen und mit den Einzelkomponenten neue Zusammensetzungen (Kunstwein) zu kreieren. Seit 1. Januar 2006 ist die Einfuhr dieser Weine in die EU gestattet.</p>
<p>Erst in den 80er Jahren wurde eine Herkunftsbezeichnung in den USA eingeführt. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/American_Viticultural_Area" target="_blank">AVA „American Viticultural Areas“</a> umfasst heute 187 Gebiete, von denen wiederum 97 in Kalifornien liegen. Aber auch bei den AVAs zeigt sich der liberale Gedanke im amerikanischen Weinbau: Die Regelung umfasst lediglich Herkunftsgebiete. Eine Regelung in Bezug auf die Ertragsmenge, die angebauten Rebsorten, Methoden im An- und Ausbau werden nicht festgelegt. Die Trauben für AVA Weine müssen nur zu 95 % bei kleinen und zu 85 % bei großen Gebieten aus der jeweiligen Region stammen. Die restlichen Trauben dürfen beigemischt werden.</p>
<p>Für einige Traditionalisten ist der Weinbau in den USA vielleicht bis heute ein rotes Tuch. Was die geschmackliche Qualität angeht, ist allerdings nicht zu leugnen, dass fruchtige, trinkfertige amerikanische Weine eine neue Richtung eingeschlagen und den modernen Weinbau maßgeblich mitbestimmt haben. Nicht nur in den USA, sondern weltweit.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Weinrallye feiert den 50. – Herzlichen Glückwunsch!</title>
		<link>http://mywineportal.com/blog/2012/04/weinrallye-feiert-den-50-%e2%80%93-herzlichen-gluckwunsch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=weinrallye-feiert-den-50-%25e2%2580%2593-herzlichen-gluckwunsch</link>
		<comments>http://mywineportal.com/blog/2012/04/weinrallye-feiert-den-50-%e2%80%93-herzlichen-gluckwunsch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 07:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Jaeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mywineportal.com/blog/?p=1818</guid>
		<description><![CDATA[Wer öfter mal in Weinblogs mitliest, hat vielleicht auch schon etwas von „Weinrallyes“ gehört. Initiator der deutschsprachigen Weinrallye war ursprünglich Thomas Lippert vom Winzerblog. Weinrallye bedeutet, dass zu einem festgelegten Tag von verschiedenen Bloggern Artikel zu einem vorgegebenen Thema veröffentlicht &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/04/weinrallye-feiert-den-50-%e2%80%93-herzlichen-gluckwunsch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer öfter mal in Weinblogs mitliest, hat vielleicht auch schon etwas von „Weinrallyes“ gehört. Initiator der deutschsprachigen Weinrallye war ursprünglich <a href="http://winzerblog.de/ueber-mich/" target="_blank">Thomas Lippert vom Winzerblog</a>. Weinrallye bedeutet, dass zu einem festgelegten Tag von verschiedenen Bloggern Artikel zu einem vorgegebenen Thema veröffentlicht werden. Das Thema wird jedes Mal von einem anderen „Gastgeberblog“ vorgegeben. In der <a href="http://www.facebook.com/groups/118980228114953/" target="_blank">Facebook-Gruppe der Weinrallye</a> heißt es dazu:</p>
<p style="text-align: center;"><img title="Weinrallye" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Weinrallye.png" alt="" width="281" height="141" /></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Die Weinrallye ist ein derzeit monatlich stattfindendes Blogevent. Jeweils ein anderes Blog bestimmt ein Thema und ruft die Blogosphäre dazu auf, zu diesem Thema einen Artikel zu verfassen. Sinn und Zweck einer Weinrallye ist einzig und alleine der Spass und die Motivation schöne Themen aufzuarbeiten.</p>
<p>Die erste Weinrallye wurde am 10 Juni 2007 im Winzerblog ausgerufen. Vorbild für die Weinrallye ist das von Lenn Thompson organisierte Blogevent Wine Blogging Wednesday, welches inzwischen zu einem Weltumspannenden Blogevent wurde.</p></blockquote>
<p>Teilnehmen dürfen natürlich nicht nur reine Weinblogger, sondern auch andere an Wein interessierte Blogger und natürlich auch alle anderen. Wer keinen eigenen Blog hat, kann entweder auf einer öffentlichen Facebookseite einen Artikel posten oder beim jeweiligen Gastgeberblog einen Gastartikel veröffentlichen.</p>
<p>Die erste Rallye, vor fast fünf Jahren, stand übrigens unter dem Motto „<a href="http://winzerblog.de/weinrally-1-reif-fuer-die-insel-1006/" target="_blank">Reif für die Insel</a>“. Der damalige Aufruf beschreibt den (Spaß-)Gedanken der Weinrallye immer noch sehr gut:</p>
<blockquote><p>Also besorgt euch was, verkostet den Wein, schreibt was ihr darüber denkt, egal ob Punkte, Degustationsnotizen oder nur eure Ansicht über das Etikett, es spielt keine Rolle!! Hauptsache der Wein kommt von einer Insel!! Schreibt, trinkt und fotografiert.</p>
<p>Vorschläge gefällig? Sizililen, Kanaren, Malta, Zypern, in Griechenland sollte es auch Inselwein geben. Selbstverständlich auch Inselweine aus Deutschland, von mir aus auch Island  <img src='http://mywineportal.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Natürlich dürfen es auch mehrere Weine sein, kein Problem!!</p>
<p>Lediglich Australien als Kontinent ist nicht erlaubt, bei England drücke ich ein Auge zu <img src='http://mywineportal.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Die aktuell 50. Weinrallye läuft unter dem Motto „Naturwein“ und wird morgen, am Freitag, 27. April, wieder in zahlreichen Blogs nachzulesen sein. Gastgeber ist dieses Mal das <a href="http://weingut-lisson.over-blog.com/article-weinrallye-50-naturwein-und-konsorten-101347144.html" target="_blank">Weingut Lisson mit dem Lissonblog</a>.</p>
<p>Wer gerne einmal selbst als Autor mitmachen möchte, findet alle Infos und die kommenden Themen auf der <a href="http://weinrallye.mixxt.de/" target="_blank">Weinrallye Seite bei mixxt</a> (Registrierung erforderlich).</p>

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		</item>
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		<title>Die wichtigsten Weinländer der Welt Teil 5: Portugal</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 07:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Jaeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wein-Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Wein-Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wein spielt in Portugal eine wichtige Rolle. Schon beim Pro-Kopf-Verbrauch liegen die Portugiesen mit über 42 Litern pro Jahr (PDF) im weltweiten Spitzenfeld und trinken damit fast das Doppelte des Durchschnittsdeutschen. Wichtiger ist aber die wirtschaftliche Rolle, die der Weinbau &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/04/die-wichtigsten-weinlander-der-welt-teil-5-portugal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wein spielt in Portugal eine wichtige Rolle. Schon beim Pro-Kopf-Verbrauch liegen die Portugiesen mit <a href="http://www.wineinstitute.org/files/PerCapitaWineConsumptionCountries.pdf" target="_blank">über 42 Litern pro Jahr</a> (PDF) im weltweiten Spitzenfeld und trinken damit fast das Doppelte des Durchschnittsdeutschen. Wichtiger ist aber die wirtschaftliche Rolle, die der Weinbau für die Portugiesen spielt: rund <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_Portugal#Fakten" target="_blank">15 % der erwerbstätigen Bevölkerung leben vom Weinbau</a>.</p>
<p>Wie in den meisten europäischen Ländern ist aber auch in Portugal die bebaute Rebfläche in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gesunken. <a href="http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/dad/dad858bb-3953-3100-6c0c-f16f135e25d9,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf" target="_blank">2010 waren es noch 243.000 Hektar, aus denen 6,7 Millionen Hektoliter Wein produziert wurden</a> (PDF). Zum Vergleich: Deutschland produzierte aus 102.000 Hektar im gleichen Zeitraum 7,2 Millionen Hektoliter.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/2012/04/die-wichtigsten-weinlander-der-welt-teil-4-spanien/" target="_blank">Wie in Spanien</a> ist der geringe Ertrag in erster Linie eine Folge des sehr trockenen Klimas und der traditionellen An- und Ausbauverfahren. <a href="http://www.weinkenner.de/weinland/portugal/" target="_blank">Seit etwa zehn Jahren herrscht unter portugiesischen Winzern aber eine extreme Aufbruchstimmung</a>. Während im Landesinneren meist noch traditionell schwere und tanninreiche Rotweine produziert werden, die ohne technische Hilfsmittel und mitsamt den Stielen der Trauben gekeltert werden, entstehen  an der kühleren Atlantikküste viele fruchtig-leichte und moderne Weißweine.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Weinbaugebiete-in-Portugal.png" rel="lightbox[1775]"><img class="aligncenter" title="Weinbaugebiete in Portugal" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Weinbaugebiete-in-Portugal.png" alt="" width="223" height="330" /></a>Die Anbauflächen erstrecken sich vom äußersten Süden bis in den höchsten Norden über große Teile Portugals und wachsen meist auf Schiefer und Granitböden. Eine Besonderheit ist auch die Vielfalt der in Portugal angebauten Rebsorten: <a href="http://www.gutekueche.de/wein/weinland/portugisische-weine.21.htm" target="_blank">Über 500 angebaute und autochtone, also einheimische, Sorten</a> sind aus Portugal bekannt. In einzelnen Weinbergen werden bis zu 30 verschiedene Rebsorten in einer Lage angebaut. Der Grund für die fast einzigartige Vielfalt liegt <a href="http://www.weinwelt.at/interspar/journal/weinlaender/portugal/informationen.htm" target="_blank">in der Jahrhunderte währenden Isolation des portugiesischen Weinbaus</a>, die erst mit Eintritt in die EU 1986 wirklich aufgehört hat. Die wichtigsten Rebsorten sind heute Arinto, Azal Esgana Cao, Loureiro und Trajadura bei den Weißweinen und Tinta Barroca, Sousao, Baja, Aragonez und Bastardo bei den Rotweinen. Rund 70 % der Anbaufläche entfällt auf Rotweinsorten.</p>
<p>Die international bekanntesten Portugiesen sind für viele wohl „Geschmacksache“: Sowohl der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portwein" target="_blank">Portwein</a> wie auch der liebliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mateus_Ros%C3%A9" target="_blank">Mateus Rosé</a> sind nicht jedermanns Liebling. Dagegen bietet die Region Vinho Verde, die die Anbaugebiete Porto, Viana do Castelo und Braga umfasst, inzwischen ausgezeichnete, fruchtig-leichte Weißweine. Der geringe Alkoholgehalt von meist nur acht bis zehn Prozent hat die Weine international zu beliebten Sommerweinen gemacht, die meist sehr jung getrunken werden.</p>
<p>Traditionell ausgebaut, ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vinho_Verde" target="_blank">Vinho Verde</a> ein moussierender Wein. Die feinperlige Kohlensäure entsteht durch den natürlichen Abbau, der in den Trauben enthaltenen Apfelsäure während der Gärung. Dieser natürliche Gärungsprozess verlangt den Winzern allerdings einiges an Erfahrung ab und es besteht immer das Risiko, dass der Wein während des Gärungsprozesses „kippt“. Bei den meisten industriell gefertigten Vinho Verde Weinen wird der Säureabbau heute durch Schwefelung in Zaum gehalten, was aber die Bildung von Kohlensäure verhindert, die anschließend künstlich wieder hinzugefügt wird. Rotweine aus der Vinho Verde sind sehr schwer und tanninreich, spielen im Export aber so gut wie keine Rolle und sind bei uns annähernd unbekannt.</p>
<p>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weinrecht#Weinrecht_in_Portugal" target="_blank">portugiesische Klassifizierungssystem für Qualitätsweine</a> umfasst heute fünf Weinbauregionen mit insgesamt 32 geschützten Anbaugebieten. 26 Gebiete haben das DOC-Siegel, das mit dem französischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Appellation_d%E2%80%99Origine_Contr%C3%B4l%C3%A9e" target="_blank">AOC</a> vergleichbar ist. Sechs Gebiete produzieren Weine unter der Bezeichnung IPR, was dem französischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vin_D%C3%A9limit%C3%A9_de_Qualit%C3%A9_Sup%C3%A9rieure" target="_blank">V.D.Q.S.</a> entspricht. Dazu kommen noch Gebiete, die als Landwein mit Herkunftsbezeichnung etikettiert werden. Alle übrigen Weine werden als Tafelweine vermarktet.</p>
<p><a href="http://www.weinkenner.de/weinland/portugal/" target="_blank">Spezielle portugiesische Weinbezeichnungen</a>:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Ver­des:</strong><br />
Jung­weine, die gleich nach Been­di­gung der Gärung getrun­ken werden.<strong><br />
Maturo:</strong><br />
Die Bezeich­nung „reife“ Weine gilt für alles, was nicht zu den Ver­des gehört.<strong><br />
Gar­ra­feida:</strong><br />
Eti­ket­ten­be­zeich­nung für einen Spit­zen­wein, der lange (oft zehn Jahre) im Faß oder im Kel­ler gela­gert hat.<strong></strong></p>
<p><strong></strong>Nicht bekannt sein, dürfte den meisten wahrscheinlich, dass <a href="http://www.ernestopauli.ch/wein/Portugal.htm" target="_blank">Portugal der weltweit größte Korkenproduzent ist</a>. <a href="http://www.portugal-aktuell.de/Wirtschaft/korkenherstellung.html" target="_blank">Über 50 % der weltweit produzierten Korken stammen von portugiesischen Korkeichen</a>. Ein bisschen Portugal steckt also in mehr Flaschen, als man denkt.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Wein als Geldanlage: Ex-Wall-Street-Banker sammeln 50&#160;Millionen US-Dollar für neuen Fonds</title>
		<link>http://mywineportal.com/blog/2012/04/wein-als-geldanlage-ex-wall-street-banker-sammeln-50millionen-us-dollar-fur-neuen-fonds/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wein-als-geldanlage-ex-wall-street-banker-sammeln-50millionen-us-dollar-fur-neuen-fonds</link>
		<comments>http://mywineportal.com/blog/2012/04/wein-als-geldanlage-ex-wall-street-banker-sammeln-50millionen-us-dollar-fur-neuen-fonds/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 07:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Harsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wein ist schon lange nicht nur Genussmittel, sondern auch Investitionsobjekt. Vor allem über China liest man zuletzt immer wieder, dass Wein für das Reich der Mitte nicht nur zum Trinken, sondern auch als Geldanlage genutzt wird. Die zwei ehemaligen Investmentbanker &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/04/wein-als-geldanlage-ex-wall-street-banker-sammeln-50millionen-us-dollar-fur-neuen-fonds/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wein ist schon lange nicht nur Genussmittel, sondern auch Investitionsobjekt. Vor allem <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/01/weinboom-in-china-niedriger-pro-kopf-verbrauch-aber-viele-kopfe/" target="_blank">über China liest man zuletzt immer wieder</a>, dass Wein für das Reich der Mitte nicht nur zum Trinken, sondern auch als Geldanlage genutzt wird.</p>
<p>Die zwei ehemaligen Investmentbanker und aktiven Weinliebhaber <a href="http://www.wslp.com/bMota.htm" target="_blank">Brian Mota</a> und <a href="http://www.thewinetrust.com/index.cfm?method=pages.showPage&amp;pageid=0fbb2afa-215a-089e-e924-f95ffa62ee97" target="_blank">Timothy Clew</a> haben zusammen einen neuartigen Weinfonds ins Leben gerufen, für den sie 50 Millionen US-Dollar einsammeln wollen. Anders als bisher &#8211; Weinfonds waren meist von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hedgefonds" target="_blank">Hedgefonds</a> initiiert &#8211; bauen sie mit der <em>TWT Investment Partners LP</em>, nach eigener Aussage, den <a href="http://www.business-standard.com/india/news/bankers-quit-wall-street-to-find-50-mn-for-wine/470865/" target="_blank">ersten Private-Equity-Fonds für Wein auf</a>.</p>
<p>Anstatt in Anteilsscheine und abstrakte Finanzprodukte investiert der TWT-Fonds hauptsächlich in real existierenden Wein, lagert diesen ein und wartet, bis Kundennachfrage und Wert steigen, <a href="http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article106182153/Ex-Credit-Suisse-Banker-verlaesst-Wall-Street-startet-Wein-Fonds.html" target="_blank">wie Welt Online schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Der Fonds kauft sowohl physischen Wein als auch Futures direkt von Wein-Großhändlern, um sich niedrigere Preise und große Mengen zu sichern für Investments in die am stärksten nachgefragten Weine.</p>
<p>Der Fonds lagert seine Flaschen hauptsächlich in Europa und verkauft sie vorrangig an Einzelhändler und Restaurants, mit denen enge Beziehungen aufgebaut worden sind. Andere Käufer kommen von der London International Vintners Exchange, einer elektronischen Handelsplattform für Weinhändler. Auf diese Weise vermeidet der Fonds die 20-Prozent-Gebühr, die Auktionshäuser in aller Regel verlangen.</p></blockquote>
<p>Die Anleger brauchen allerdings auch Geduld, bis sie wieder an ihr Geld kommen: über den Zeitraum von acht Jahren lässt sich das investierte Geld in der Regel nicht wieder abziehen. Damit wollen die Fondsgründer sicherstellen, dass sie nicht von kurzfristigen Marktschwankungen abhängig sind und in Ruhe das Geld der Anleger vermehren können.</p>
<p>Das Branchenbarometer <a href="http://www.liv-ex.com/pages/static_page.jsp?pageId=100" target="_blank">Liv-Ex Fine Wine 100 Index</a>, das die führenden und weltweit am meisten nachgefragten Weine beobachtet, hat in den letzten sieben Jahren eine Rendite von knapp 200 % errechnet. Allerdings sieht man auch, dass die Kurve nicht immer nur steigt:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1748" title="ChartServlet" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/ChartServlet.png" alt="" width="375" height="250" /></p>
<p style="text-align: left;">Die eigenen Weinkeller der beiden Gründer sind übrigens auch nicht ohne. Jeder der beiden hat über 500 Flaschen edlen Wein im eigenen Keller. Das Verhältnis von Qualität zu Preis scheint zudem auch noch ganz gesund zu sein. <a href="http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article106182153/Ex-Credit-Suisse-Banker-verlaesst-Wall-Street-startet-Wein-Fonds.html" target="_blank">Das lässt zumindest diese Aussage vermuten</a>:</p>
<blockquote><p>“Unterm Strich sind all diese Investments jeweils nur 750 Milliliter an Traubensaft”, sagte Mota. “Bei 1.500 Dollar für eine Flasche Lafite bleibt die Frage, ob Lafite zehn Mal besser ist als Lynch Bages für 150 Dollar pro Flasche.”</p></blockquote>
<p>Zumindest Investoren können das so sehen. Schließlich spielt der qualitative Trinkgenuss in diesem Fall eine untergeordnete Rolle. Es geht vorrangig um’s liebe Geld. Wer in Gold investiert, bastelt daraus am Ende schließlich ja auch eher selten Halsketten oder Ringe…</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Die wichtigsten Weinländer der Welt Teil 4: Spanien</title>
		<link>http://mywineportal.com/blog/2012/04/die-wichtigsten-weinlander-der-welt-teil-4-spanien/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-wichtigsten-weinlander-der-welt-teil-4-spanien</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Jaeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wein-Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Wein-Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mywineportal.com/blog/?p=1689</guid>
		<description><![CDATA[Kein anderes Land der Welt hat mehr Weinanbaufläche als Spanien. Fast 1,1 Millionen Hektar. Trotzdem steht Spanien bei der Ertragsmenge nur an dritter Stelle hinter Frankreich und Italien (PDF). Grund für den geringeren Ertrag pro Hektar ist das Wetter in &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/04/die-wichtigsten-weinlander-der-welt-teil-4-spanien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein anderes Land der Welt hat mehr Weinanbaufläche als Spanien. Fast 1,1 Millionen Hektar. Trotzdem steht Spanien bei der Ertragsmenge nur an <a href="http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-DE/med/dad/dad858bb-3953-3100-6c0c-f16f135e25d9,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf" target="_blank">dritter Stelle hinter Frankreich und Italien</a> (PDF). Grund für den geringeren Ertrag pro Hektar ist das Wetter in Spanien. Gerade in Zentralspanien herrscht in den Sommermonaten oft extreme Trockenheit – das schmälert den Ertrag. Seit 1996 aber das Verbot künstlicher Bewässerung im Weinbau aufgehoben wurde, steigt auch die Ertragsmenge pro Hektar kontinuierlich an.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Spanischer-Weinberg.png" rel="lightbox[1689]"><img class="aligncenter" title="Spanischer Weinberg (Quelle: de.wikipedia.org)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Spanischer-Weinberg.png" alt="" width="341" height="220" /></a>Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung sind Rotweine übrigens mengenmäßig nicht dominierend im spanischen Weinbau. Trotz des heißen Klimas sind rund 50 % der gesamten Rebfläche mit weißen Sorten bestockt. Spanien gilt damit als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_Spanien" target="_blank">größter Weißweinhersteller der Welt</a>.</p>
<p>In Deutschland liegt Spanien bei der Gesamtmenge importierter Weine an dritter Stelle hinter Italien und Frankreich. Hier zeigt sich aber auch die Position spanischer Weine im internationalen Preisgefüge: Obwohl die importierte Menge nur geringfügig kleiner ausfällt als die Importmenge aus Frankreich, liegt der Wert der spanischen Importweine nicht einmal bei der Hälfte der französischen Weine und sogar noch unter den Preisen italienischer Weine.</p>
<p>Spanien: Land der Billigweine?</p>
<p>Qualitativ wenig herausragend waren spanische Weine zumindest bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts: durch Reblaus und zwei Weltkriege lag der spanische Weinmarkt viele Jahrzehnte fast am Boden. Erst <a href="http://www.weinkenner.de/weinland/spanien/" target="_blank">in den 50er Jahren sorgten zahlreiche neugegründete Winzergenossenschaften</a> für einen neuen Aufschwung. Allerdings konzentrierten sich diese fast ausschließlich auf Massenweine, einfache Tafelweine und weniger auf qualitativ hochwertige Produkte.</p>
<p>Einzige Ausnahme: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rioja_%28Wein%29" target="_blank">Rioja im Norden Spaniens</a>. Der große Boom setzte hier schon in den 60er Jahren ein. Heute gelten die Weine der drei Lagen der Region Rioja, die wohl mit Abstand bekannteste Weinregion Spaniens, zu den qualitativ hochwertigsten. Die drei Lagen Rioja Alavesa im baskischen Hochland, die Rioja Alta als Zentrum des Gebiets und Rioja Baja weiter flussabwärts am Ebro Richtung Mittelmeer, erzeugen drei sehr unterschiedliche Charaktere.</p>
<p>Ein anderer spanischer Evergreen ist zweifellos der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sherry" target="_blank">Sherry</a>: Ein Weißwein aus getrockneten Trauben, der sich vom Charakter kaum mit anderen Weinen vergleichen lässt.</p>
<p>Erst Mitte der 80er Jahre – Spanien ist 1986 der EU beigetreten &#8211; startete Spanien die <a href="http://www.weinwelt.at/interspar/journal/weinlaender/spanien/informationen.htm" target="_blank">Aufholjagd zu einer breiten Qualitätsoffensive</a>, die im restlichen Europa schon lange angelaufen war. In Alt-Kastilien, einigen kleineren Anbaugebieten im Norden und in Katalonien trieben vor allem junge Winzer die Entwicklung mit rasantem Tempo voran. Unterstützt nicht zuletzt durch Fördergelder und Investitionsprogramme der EU.</p>
<p>Die für Spanien traditionell späte Ernte und fehlende Temperaturkontrolle bei der Gärung gehört heute längst der Vergangenheit an und ist modernen An- und Ausbauverfahren gewichen. Heute bietet Spanien nicht nur den traditionell lange ausgebauten und lagerfähigen Rioja, sondern auch eine Generation moderner Weine, internationaler Rebsorten und spannender Regionen. Frische und direkte Weißweine und fruchtige Rotweine prägen mehr und mehr den spanischen Wein.</p>
<p>Die beliebtesten spanischen Rebsorten, die heute oft als Modeweine gelten, sind Airén oder Sardina. Aber auch die traditionellen Sorten Palomino, Parellada oder Macadra werden nach wie vor viel angebaut. Bei den spanischen Rotweinen versprechen Bobal, Garnache und Monstrell Weine mit absoluten Spitzenqualitäten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Weinbaugebiete-in-Spanien.png" rel="lightbox[1689]"><img class="aligncenter" title="Weinbaugebiete in Spanien (Quelle: http://quentinsadler.files.wordpress.com/2010/11/spainish-map-qs-2010.jpg)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/Weinbaugebiete-in-Spanien.png" alt="(Quelle: http://quentinsadler.files.wordpress.com/2010/11/spainish-map-qs-2010.jpg)" width="260" height="202" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Und obwohl in Deutschland mit Spanien fast ausschließlich Rioja verbunden wird, bieten auch andere Regionen wie LaMancha, Navarra, Ribeiro und Penedes eine große Auswahl ausgezeichneter Weine. Auch im heißen Süden haben die bei uns eher als Urlaubsregion bekannten Gebiete Alicante und Malaga gute und kräftige Weine zu bieten.</p>
<p>Neben einem <a href="http://www.espavino.com/spanien_wein/spanien_weine.php" target="_blank">Klassifizierungssystem, das mit dem anderer europäischer Länder vergleichbar ist</a>, findet man bei spanischen Weinen darüber hinaus auch noch ein der Tradition geschuldetes Kennzeichnungssystem, das die Dauer des Ausbaus im Holzfass klassifiziert:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Crianza</strong><br />
Spanische Bezeichnung für die jüngste Kategorie der fassgereiften Weine (6 Monate im Holzfass, ingesamt 24 Monate gelagert)</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Reserva</strong><br />
Qualitätsbezeichnung für spanische Weine, die bestimmte Anforderungen an Reifungsbedingungen und Ausbaudauer-Zeit im Holzfass erfüllen (12 Monate im Holzfass, ingesamt 36 Monate gelagert)</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Gran Reserva</strong><br />
Der am längsten im Fass und Flasche gereifte Rotwein oder Cava (24 Monate im Holzfass, ingesamt 60 Monate gelagert)</p>
<p>Spanien ist neben all der – teilweise etwas angestaubten – Tradition, heute wohl eines der Weinländer mit den größten Überraschungen. Gerade bei den in Deutschland meist noch recht unbekannten Weißweinen hat Spanien einige qualitativ erstklassige Vertreter zu bieten. Spanien ist heute definitiv mehr als nur Sherry und Rioja.</p>

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