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		<title>Mehr als nur Reformhaus: ökologischer und biologischer Weinbau</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 16:23:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lebensmittelskandale der letzten Jahre haben zu einer Verunsicherung der Verbraucher geführt und dadurch einen regelrechten Boom für Bio- und Ökoprodukte ausgelöst. Wein macht dabei keine Ausnahme. Bio-Gütesiegel versprechen „kontrollierten Anbau“ und „ökologische Produktion“ von Lebensmitteln. Auch auf Weinflaschen finden &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/02/mehr-als-nur-reformhaus-okologischer-und-biologischer-weinbau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.spiegel.de/thema/lebensmittelskandale/" target="_blank">Lebensmittelskandale der letzten Jahre</a> haben zu einer Verunsicherung der Verbraucher geführt und dadurch einen regelrechten <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/leadership/article13695841/Bio-Boom-sorgt-weiter-fuer-wachsende-Job-Vielfalt.html" target="_blank">Boom für Bio- und Ökoprodukte</a> ausgelöst. Wein macht dabei <a href="http://www.yoopress.com/de/weinnews/weinevents/wettbewerbe/8163.MUNDUS_VINI__-_Medaillen_fur_die_besten_Bio-Weine.html" target="_blank">keine Ausnahme</a>. Bio-Gütesiegel versprechen „kontrollierten Anbau“ und „ökologische Produktion“ von Lebensmitteln. Auch auf Weinflaschen finden sich inzwischen die gängigen Siegel von <a href="http://www.bioland.de/bioland/startseite.html" target="_blank">Bioland</a>, <a href="http://www.demeter.de/" target="_blank">Demeter</a> und <a href="http://www.naturland.de/startseite_naturland.html" target="_blank">Naturland</a>. Das bekannteste und auch bei Wein weit verbreitete <a href="http://www.bio-siegel.de/startseite/" target="_blank">staatliche BIO-Siegel</a> ist ein noch relativ junger Standard, der erst 2001 eingeführt wurde.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/BIO-nach-EG-%C3%96ko-Verordnung.png" rel="lightbox[1076]"><img class="aligncenter" title="BIO nach EG-Öko-Verordnung" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/BIO-nach-EG-%C3%96ko-Verordnung.png" alt="" width="291" height="244" /></a>Hinter dem BIO-Siegel steht eine Art TÜV für die Landwirtschaft und damit auch für den Weinbau. Betriebe und Produkte, die das Siegel tragen, <a href="http://www.bio-siegel.de/infos-fuer-verbraucher/das-staatliche-bio-siegel/" target="_blank">unterliegen strengen Kontrollen</a>. Beispielsweise dürfen BIO-Produkte nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt sein, keine Gentechnik enthalten oder mit Geschmacksverstärkern oder künstlichen Aromen und Farbstoffen bearbeitet werden. Kontrolliert werden die Betriebe ähnlich, wie man es von Dopingkontrollen im Sport kennt: in unangekündigten Stichproben aber mindestens einmal jährlich. Kritiker bemängeln aber, dass die <a href="http://www.welt.de/print-wams/article142083/Was_ist_drin_wenn_Bio_draufsteht.html" target="_blank">EG-Öko-Verordnung einen recht großen Spielraum lässt</a>, was die Auslegung von BIO vor allem im Ausbau zulässt.</p>
<p>Ab dem Jahrgang 2012 wird es noch ein weiteres Siegel für BIO-Weine geben. Erst vor einigen Tagen hat die EU ein jahrelanges Verfahren abgeschlossen und auch für BIO-Weine das <a href="http://ec.europa.eu/agriculture/organic/home_de" target="_blank">Europäische BIO-Siegel</a> freigegeben, wie der <a href="http://www.ecovin.de/de/eu_biowein.htm" target="_blank">Branchenband ECOVIN bekannt gegeben hat</a>:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Europ%C3%A4isches-Bio-Siegel.png" rel="lightbox[1076]"><img class="aligncenter" title="Europäisches Bio-Siegel" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Europ%C3%A4isches-Bio-Siegel.png" alt="" width="371" height="248" /></a>Die jetzt vorliegenden Richtlinien erlauben eine klare Differenzierung zwischen „Bio-Wein“ und „Nicht Bio-Wein“.  Sie ermöglichen es das positive Image des „Bio-Weines“ als gewachsen auf gesundem, fruchtbarem Boden, nach ökologischen Regeln erzeugt und mit deutlich geringeren zugelassenen Hilfsstoffen und oenologischen Verfahren sowie ohne Gentechnik vinifiziert, herauszustellen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Der Durchbruch des ökologischen Weinbaus liegt übrigens im <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/01/wein-mythen-teil-7-deutscher-wein-ist-immer-sus/" target="_blank">Glykol-Skandal der 80er Jahre</a> begründet. Die Branche hatte damals in Österreich aber auch in Deutschland mit einem extremen Vertrauensverlust der Verbraucher zu kämpfen. Mitte der 80er wurde daraus der bis heute bekannteste Öko-Weinverband <a href="http://www.ecovin.de/de/ecovin-idee.htm" target="_blank">ECOVIN</a> gegründet:</p>
<blockquote><p>Seit seiner Gründung 1985 steht der größte Verband ökologisch arbeitender Weingüter für mehr als die Erzeugung guter Weine: ECOVIN-Mitglieder identifizieren sich mit Artenvielfalt, dem Respekt vor der Natur, mit Sinnhaftigkeit und Ästhetik.</p></blockquote>
<p>Heute bewirtschaften 215 Mitgliedsbetriebe etwa 1.400 Hektar Rebfläche nach <a href="http://www.ecovin.de/de/ecovin-aus-gutem-grund.htm" target="_blank">streng ökologischen Gesichtspunkten</a>, die noch weit über die bestehenden EU-Vorschriften hinausgehen. Die Mitglieder verpflichten sich zu einem „ganzheitlichen Anbausystem“, das nicht nur der Natur, sondern auch dem Wein zu Gute kommt:</p>
<blockquote><p>Schonender Umgang mit Wasser und Boden – Ökowinzer verzichten auf Kunstdünger und setzen nur organische und schwerlösliche Dünger ein. Sie verwenden keine naturfremden chemisch-synthetischen Substanzen– ein Plus für unsere Böden und das Grundwasser.</p>
<p>Prävention statt Pestizide – Die Ökowinzer schützen ihre Reben vor Schädlingen und Krankheiten, indem sie Nützlinge fördern, pflanzenstärkende Pflegepräparate einsetzen und Rebsorten anpflanzen, die natürlicherweise widerstandsfähig gegen Pilzerkrankungen sind.</p>
<p>Förderung der Artenvielfalt – Ökowinzer schaffen mit blühenden grünen Untersaaten in ihren Weinbergen sowie durch Mauern, Büsche und Bäume neue vielfältige Lebensräume für oft schon bedrohte Pflanzen- und Tierarten.</p>
<p>Naturprodukte statt Gentechnik – Bei der Pflanzenwahl wie auch bei Hefen und anderen eingesetzten Produkten wird dieses Qualitätskriterium durch strenge Kontrollen garantiert.</p></blockquote>
<p>Durch den naturnahen Anbau wachsen und leben in den Weinbergen nicht nur Monokulturen, sondern eine großen Pflanzen- und Tierartenvielfalt. Außerdem kommt der naturnahe Ausbau in der Regel der Qualität des Weins zu Gute: Ökologisch arbeitende Weingüter haben meist <a href="http://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/weinbau/grundlagen/grundlagen-weinbau/" target="_blank">deutlich geringere Hektarerträge</a> als konventionell arbeitende Betriebe. Einige Weinkenner schwören auch darauf, dass das <a href="http://www.mittelrhein-weinfuehrer.de/Bioweine.html" target="_blank">Terroir bei derartigen Naturweinen</a> besser zur Geltung kommt.</p>
<p>Ob man das alles tatsächlich bei jedem Bio-Wein schmeckt oder nicht? Das bleibt wie immer dem einzelnen Weintrinker überlassen. Zumindest kann man sich aber sicher sein, dass man nicht nur eine „gesunde“ Flasche Wein trinkt, sondern auch noch einen kleinen Beitrag zu einer funktionierenden Natur im jeweiligen Weinberg leistet. Das ist doch auf jeden Fall schon mal was.</p>

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		<title>Ausflugstipp im Kaiserstuhl: Das erste deutsche Korkenzieher-Museum</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 16:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche hatten wir uns ja in einem Beitrag ausführlicher mit Korkenziehern beschäftigt. Beim Schreiben sind wir auf „das erste deutsche Korkenzieher-Museum“ gestoßen, das wir niemandem vorenthalten wollen. Es liegt an der deutsch-französischen Grenze des Kaiserstuhls in Burkheim. Für uns &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/02/ausflugstipp-im-kaiserstuhl-das-erste-deutsche-korkenzieher-museum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hatten wir uns ja in einem <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/02/wein-mythen-teil-9-korkenzieher-%E2%80%93-gibt-es-den-besten/" target="_blank">Beitrag</a> ausführlicher mit Korkenziehern beschäftigt. Beim Schreiben sind wir auf „<a href="http://www.korkenzieher.de/flash_de.html" target="_blank">das erste deutsche Korkenzieher-Museum</a>“ gestoßen, das wir niemandem vorenthalten wollen. Es liegt an der deutsch-französischen Grenze des Kaiserstuhls in <a href="http://burkheim.com/main.php?typ=ortsinfo" target="_blank">Burkheim.</a> Für uns steht es auf jeden Fall auf dem Programm für die nächste Kaiserstuhl-Tour im Frühjahr.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Korkenzieher-Museum1.png" rel="lightbox[1059]"><img class="aligncenter" title="Korkenzieher-Museum" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Korkenzieher-Museum1.png" alt="" width="441" height="347" /></a>Auf insgesamt über 1.200 Korkenzieher ist die Sammlung von Bernhard Maurer in knapp 20 Jahren angewachsen. Von kleinen Kunstwerken, über erotische Fantasien bis hin zu Korkenziehern für Könige ist alles dabei. Etwa 300 verschiedene Exemplare sind, laut Bernhard Maurer, aktuell im Museum zu sehen. Und allerlei Interessantes kann der Besucher im Museum erfahren und auf Bildern sehen. Über 1.000 Patente wurden in der 350-jährigen Geschichte auf Korkenzieher angemeldet. Viele praktische und allerlei amüsante und unpraktische Möglichkeiten, einen Korken aus der Flasche zu bekommen, sind dabei in den letzten Jahrhunderten entstanden.</p>
<p>Maurer hat das Museum aus seiner eigenen Sammelleidenschaft heraus gegründet und bietet darum auch persönliche Führungen an. Die offiziellen Öffnungszeiten sind von Mittwoch bis Samstag jeweils 11 &#8211; 18 Uhr. Es können aber auch gesonderte Termine direkt mit Bernhard Maurer unter der Nummer 0173-700 12 42 oder per Mail an <a href="mailto:b.maurer@korkenzieher.de" target="_blank">b.maurer@korkenzieher.de</a> vereinbart werden. Eine Anfahrtsskizze gibt es als <a href="http://www.korkenzieher.de/anfahrt.pdf" target="_blank">PDF zum Herunterladen</a>.</p>
<p>Bis Ende März ist das Museum aber noch geschlossen. Es wird gerade umgebaut. <a href="http://www.badische-zeitung.de/vogtsburg/mehr-platz-im-korkenziehermuseum--4182312.html" target="_blank">Es braucht wohl wiedermal mehr Platz</a> für noch mehr Korkenzieher.</p>

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		<item>
		<title>Wein-Mythen Teil 10: Sind Männer wirklich die besseren Weinkenner?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 20:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist ein Mythos, der sich seit langem hartnäckig hält: Männer kennen sich grundsätzlich besser mit Wein aus. Wenn man sich umschaut, sind tatsächlich die meisten Sommeliers und bekannten Weinexperten Männer. Der empirische Befund führt zur Frage, ob natürliche Voraussetzungen &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/02/wein-mythen-teil-10-sind-manner-wirklich-die-besseren-weinkenner/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein Mythos, der sich seit langem hartnäckig hält: Männer kennen sich grundsätzlich besser mit Wein aus. Wenn man sich umschaut, sind tatsächlich die meisten Sommeliers und bekannten Weinexperten Männer. Der empirische Befund führt zur Frage, ob natürliche Voraussetzungen vielleicht der Grund hierfür sind. <a href="http://www.news.de/gesundheit/855144291/in-wein-liegt-wahrheit/1/" target="_blank">News.de ist dieser Frage in einem Artikel nachgegangen</a>:</p>
<blockquote><p>&#8230; normalerweise wären Frauen die besseren Weinkenner. Männer sind ihnen in Geruchs- und Geschmackserkennung unterlegen. Das behauptet zumindest Hans-Georg Häusel, Diplom-Psychologe und geschäftsführender Gesellschafter der Münchener Unternehmensberatung Gruppe Nymphenburg. «Frauen nehmen die Welt auf allen Sinnen etwa zehn Prozent früher und intensiver wahr. Wenn sie eine Frau trainieren im Weintrinken, und wenn sie einen Mann trainieren, wird die Frau besser sein», sagt Hans-Georg Häusel zu <em>news.de</em></p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Weinexpertin.png" rel="lightbox[1034]"><img class="aligncenter" title="Weinexpertin (Quelle: obs/vinexpo)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Weinexpertin.png" alt="" width="397" height="265" /></a>Zu ganz ähnlichen Ergebnissen ist auch eine Umfrage aus dem letzten Sommer gekommen. Insgesamt wurden dabei über 5.000 deutsche Frauen zur Selbsteinschätzung ihrer Weinkenntnisse befragt. <a href="http://www.presseportal.de/pm/100224/2063458/sind-frauen-die-besseren-weinkenner-aktuelle-umfrage-wein-und-frauen-von-vinexpo-und" target="_blank">Die Ergebnisse sind durchaus selbstbewusst</a>:</p>
<blockquote><p>Wein galt lange Zeit als Männerdomäne. Doch die Frauen holen auf: Immerhin 65 Prozent der deutschen Weintrinkerinnen geben an, sich mit Wein genauso gut auszukennen wie Männer. 12 Prozent sind sogar überzeugt, über bessere Kenntnisse zu verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Studie &#8220;Frauen und Wein&#8221; der Wein- und Spirituosenfachmesse Vinexpo (19.-23. Juni in Bordeaux).</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Woran liegt es, dass Frauen trotz dieser Ergebnisse in der Wein-Öffentlichkeit (und nicht nur dort) deutlich unterrepräsentiert sind? Egal ob man sich die bekannten Kritiker (Robert Parker, Stuart Pigott etc.) oder die bekannten Blogger anschaut. Überall fast ausschließlich Männer. Den Grund dafür sehen einige Experten im sozialen Geltungsbewusstsein der männlichen Zunft. Männer gehen grundsätzlich lieber mit ihrem Expertenwissen hausieren, weil sie sich dadurch soziale Anerkennung versprechen. Das sorgt im Umkehrschluss natürlich auch für mehr Bekanntheit.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Weinprobe-unter-Frauen.png" rel="lightbox[1034]"><img class="aligncenter alignnone" title="Weinprobe unter Frauen (Quelle: konsumgöttinen.de)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Weinprobe-unter-Frauen.png" alt="" width="463" height="255" /></a>Die besseren Weinkenner sind Männer deswegen aber noch lange nicht. Bleibt nur die Frage, wie es gelingen kann, dass sich mehr Frauen in die private und öffentliche Weinexperten-Liga einreihen. Manches Weingut hat sich des Themas bereits angenommen und bietet „<a href="http://www.konsumgoettinnen.de/produkttest-weinprobe-unter-frauen-castel-aus-frankreich-laedt-ein.html?page=1" target="_blank">Weinproben unter Frauen</a>“ an. Die Rückmeldung darauf ist mit mehr als 600 Kommentaren überaus beeindruckend!</p>

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		<title>Meteorito: Wine on the rocks mal anders</title>
		<link>http://mywineportal.com/blog/2012/02/meteorito-wine-on-the-rocks-mal-anders/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=meteorito-wine-on-the-rocks-mal-anders</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Klumpen aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter kann man entweder ins Museum oder ins Weinfass legen. Letzteres hat sich zumindest der gebürtige Engländer Ian Hutcheon gedacht. Unter dem Namen „Meteorito“ entsteht der Wein im Weingut Tremonte in Chile, &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/02/meteorito-wine-on-the-rocks-mal-anders/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Klumpen aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter kann man entweder ins Museum oder ins Weinfass legen. Letzteres hat sich zumindest der gebürtige Engländer Ian Hutcheon gedacht. Unter dem Namen „Meteorito“ entsteht der Wein im <a href="http://www.tremonte.cl/ingles/origin.swf" target="_blank">Weingut Tremonte</a> in Chile, einige Kilometer südwestlich von Santiago.</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Tremonte.png" rel="lightbox[1007]"><img class="aligncenter" title="Tremonte" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Tremonte.png" alt="Tremonte" width="397" height="229" /></a>Grundlage ist ein Cabernet Sauvignon. 25 Tage fermentiert und 12 Monate im Holzfass ausgebaut. Im Fass bekommt der Wein dann Gesellschaft von einem 4,5 Milliarden Jahre alten Meteoriten. Das knapp zehn Zentimeter lange Steinchen ist die Leihgabe eines amerikanischen Sammlers.</p>
<p>Die <a href="http://www.gmx.net/themen/essen-geniessen/trinken/228qr1a-wein-aus-meteoriten" target="_blank">Weinexperten von GMX</a> schreiben dazu:</p>
<blockquote><p>Nach einem Jahr dieser so genannten malolaktischen Gärung soll der Wein dann die wichtigsten Partikel des Meteors aufgenommen haben und wird noch einmal mit einer Ladung Cabernet Sauvignon vermischt. Auf diese Weise hat Hutcheon schon etwa 10.000 Liter des Spezialgebräus angefertigt.</p></blockquote>
<p>Was der Wein kosten wird? Unbekannt. Ob der Wein nach Weltall schmeckt? Unbekannt. Wie schmeckt Weltall überhaupt? Unbekannt.</p>
<p>Wer den Wein probieren will, kann sich <a href="http://www.tremonte.cl/ingles/contact.html" target="_blank">direkt an das Weingut wenden</a>. Ob der Wein anschließend auch nach Deutschland geliefert wird? Verhandlungssache. <img src='http://mywineportal.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>

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		<title>Wein-Mythen Teil 9: Korkenzieher – gibt es DEN Besten?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 17:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskussionen über Korkenzieher können fast so emotional sein, wie Diskussionen über den Korken selbst. Ähnlich wie manche auf Kork als einzig richtigen Verschluss schwören, setzen einige ausschließlich auf DEN einen Korkenzieher als das einzig wahre Gerät, um den Korken zu &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/02/wein-mythen-teil-9-korkenzieher-%e2%80%93-gibt-es-den-besten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diskussionen über Korkenzieher können fast so emotional sein, wie Diskussionen über den Korken selbst. Ähnlich wie manche auf Kork als einzig richtigen Verschluss schwören, setzen einige ausschließlich auf DEN einen Korkenzieher als das einzig wahre Gerät, um den Korken zu entfernen und an den Wein zu gelangen.</p>
<p>Wir haben uns etwas umgeschaut und versucht herauszufinden, was denn nun DER beste Korkenzieher am Markt ist, unabhängig von Marken und Herstellern. Uns ging es in erster Linie um die Funktionsweise und Handhabung.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Korkenzieher-mit-Seele.jpg" rel="lightbox[954]"><img class="wp-image-961 alignnone" title="T-Korkenzieher (Quelle: Wikipedia.de)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Korkenzieher-mit-Seele.jpg" alt="T-Korkenzieher (Quelle: Wikipedia.de)" width="65" height="92" /></a></td>
<td>Der absolute Klassiker: Der T-Korkenzieher. Eine Spindel, ein Griff. Fertig. Das Fazit der meisten Tester: Funktioniert, ist aber extrem kraftaufwändig und wenig komfortabel. Sitzt der Korken fest, hilft nur Einklemmen der Flasche zwischen den Oberschenkeln und Daumendrücken, dass der Korken nicht reisst und der Flaschenhals nicht bricht.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/spindelkorkenzieher.jpg" rel="lightbox[954]"><img class="wp-image-965 alignleft" title="Spindelkorkenzieher (Quelle: Screwpull)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/spindelkorkenzieher.jpg" alt="" width="64" height="62" /></a></td>
<td>Praktisch und komfortabel: Der Drehgriff- oder Spindelkorkenzieher. Diese Modelle bugsieren den Korken nicht durch Ziehen aus der Flasche, sondern durch die Drehbewegung einer gegenläufigen Spindel. Die Spindel selbst ist meist speziell beschichtet und sehr dünn gehalten und „schraubt“ sich in den Korken, während dieser sich an der Spindel nach oben bewegt. Fazit: Sehr einfach in der Handhabung und wenig Kraftaufwand. Allerdings kann es bei manchen Modellen mit geschlossener Glocke zu Problemen bei dicken Flaschenhälsen kommen.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Fl%C3%BCgelkorkenzieher.jpg" rel="lightbox[954]"><img class="wp-image-968 alignleft" title="Flügelkorkenzieher (Quelle: Kyle May@Flickr)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Fl%C3%BCgelkorkenzieher.jpg" alt="" width="68" height="101" /></a></td>
<td>Ein weiterer Klassiker: Der Flügel- oder Hebelkorkenzieher. Die Funktionsweise ist eigentlich sehr simpel. Die Spindel wird angesetzt und in den Korken gedreht. Gleichzeitig heben sich „die Flügel“ an den Seiten, bis sie fast senkrecht nach oben schauen. Durch Herunterklappen der Flügel wird der Korken aus der Flasche gezogen. Kraftaufwand: gering. Allerdings ist die Spindel oftmals etwas kurz und der Korken kommt nicht komplett aus der Flasche und muss am Ende durch Hebeln und Ziehen aus der Flasche bugsiert werden.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/tischkorkenzieher.jpg" rel="lightbox[954]"><img class="wp-image-970 alignleft" title="Tischkorkenzieher (Quelle: Assheuer + Pott)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/tischkorkenzieher.jpg" alt="" width="65" height="65" /></a></td>
<td>Profi-Equipment am Küchentisch: Der Tischkorkenzieher. Für den Privatgebrauch eigentlich übertrieben sind Tischkorkenzieher. Fest am Tisch verschraubt, erlauben sie durch einen Hebelmechanismus und einen ausladenden Hebelarm das schnelle Öffnen der Flasche. Kraftaufwand: sehr gering. Wer Wein in rauhen Mengen trinkt, wird mit einem Tischkorkenzieher vielleicht glücklich. Für den Rest dürften diese Modelle sowohl von den Abmessungen als auch vom Preis etwas überdimensioniert sein.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/zangenkorkenzieher.jpg" rel="lightbox[954]"><img class="wp-image-971 alignleft" title="Zangenkorkenzieher (Quelle: Home24)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/zangenkorkenzieher.jpg" alt="" width="65" height="65" /></a></td>
<td>Halbautomatische Zangenkorkenzieher: vom Grundprinzip eine Mischung aus Flügel- und Tischkorkenziehern. Eine Art Zange wird um den Flaschenhals gelegt und die Flasche damit fixiert. Die Spindel dreht sich anschließend durch Herunterdrücken eines Hebels in den Korken. Bewegt man den Hebel wieder nach oben, wird der Korken ohne großen Kraftaufwand aus der Flasche gezogen. Fazit: sehr komfortabel, aber auch teuerer in der Anschaffung und ausserdem etwas klobig und platzraubend bei der Aufbewahrung.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Kellnermesser.jpg" rel="lightbox[954]"><img class="wp-image-972 alignleft" title="Kellnermesser (Quelle: Chateau Laguiole)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Kellnermesser.jpg" alt="" width="65" height="65" /></a></td>
<td>In der Gastronomie der Standard: Das Kellnermesser. Die Spindel wird in den Korken gedreht und anschließend ein kleiner Hebel am Flaschenhals angelegt. Anschließend wird der Korken durch eine Hebelbewegung aus der Flasche gehebelt. Fazit: geringer Kraftaufwand mit etwas Erfahrung sowie einige Übung, um den Korken auf Anhieb vollständig aus der Flasche zu bekommen. Viele Weinliebhaber schwören darauf.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Federkorkenzieher.gif" rel="lightbox[954]"><img class="wp-image-973 alignleft" title="Federkorkenzieher (Quelle: PSP Peugeot Saveurs)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Federkorkenzieher.gif" alt="" width="65" height="54" /></a></td>
<td>Sehr speziell sind Federkorkenzieher. Anstelle einer Spindel werden zwei unterschiedlich lange Metallstreifen zwischen Flaschenhals und Korken in die Flasche geschoben. Durch vorsichtige Dreh- und Ziehbewegungen verkanten sich die Metallstreifen und bugsieren den Korken durch weitere Dreh- und Ziehbewegungen aus der Flasche. Mit etwas Übung bekommt man den Korken am Ende tatsächlich aus der Flasche. Ohne Übung ist es eine schwer lösbare Aufgabe. Allerdings sind Federkorkenzieher bei sehr alten und brüchigen Korken oft das einzige Hilfsmittel, um an den Wein zu gelangen. Die Gefahr des Korkenbruchs ist bei diesem System sehr gering.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/IXO-Korkenzieher-e1328719215748.jpg" rel="lightbox[954]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-974" title="IXO Korkenzieher" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/IXO-Korkenzieher-150x150.jpg" alt="" width="65" height="65" /></a></td>
<td>Fragwürdige Exoten: Zu den wohl fragwürdigsten Exoten zählen Gaskartuschen-Korkenzieher. Eine Nadel sticht dabei durch den Korken und pumpt Luft in die Flasche, wodurch der Korken herausgedrückt werden soll. Klappt aber nicht immer und wenn es klappt, ist nach etwa sieben Weinflaschen die Gaskartusche bereits leer. Fazit: unsinnig. Nicht viel sinnvoller für den alltäglichen Gebrauch aber etwas witziger, ist der Korkenzieher, den es <a href="http://www.werkzeug-news.de/elektrowerkzeuge/10/bosch-ixovino-556.html" target="_blank">gemeinsam mit einem Akkuschrauber gibt</a>. Fazit: Etwas für den Heimwerkerkönig.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wir hatten am Anfang des Artikels angekündigt zu schauen, was DER beste Korkenzieher ist. Das ist aber überhaupt nicht so leicht zu beantworten. Was wir schnell gemerkt haben: Es geht auch hierbei oft um Glaube, Stil und eine klassische oder moderne Einstellung. <a href="http://www.test.de/themen/haus-garten/test/Korkenzieher-Mehr-Design-als-Funktion-1487746-1486527/" target="_blank">Die Stiftung Warentest gibt beispielsweise den Flügel- und halbautomatischen Zangenkorkenziehern den Vorzug</a>, während die meisten <a href="http://interviews-mit-autoren.blogspot.com/2011/11/helga-konig-im-gesprach-mit-jens-priewe.html" target="_blank">Weinexperten auf das Kellnermesser</a> oder den Spindelkorkenzieher schwören.</p>
<p>Selbst bei uns im Team sind drei unterschiedliche Modelle im Einsatz: Spindelkorkenzieher, Zangenkorkenzieher und natürlich das Kellnermesser.</p>
<p>Fazit: DEN besten Korkenzieher für jeden Weintrinker gibt es nicht.</p>

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		<title>Jetzt ist er da, der Winter: Wann gefriert eigentlich Wein?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Harsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winter ist heuer zwar spät gekommen, aber dafür lässt er uns jetzt so richtig frieren, mit Temperaturen im zweistelligen Minusbereich! Wie immer gilt unsere erste Sorge dem Wein und daher stellten wir uns die Frage: „Wann gefriert eigentlich Wein?“ &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/02/jetzt-ist-er-da-der-winter-wann-gefriert-eigentlich-wein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter ist heuer zwar spät gekommen, aber dafür lässt er uns jetzt so richtig frieren, mit Temperaturen im zweistelligen Minusbereich! Wie immer gilt unsere erste Sorge dem Wein und daher stellten wir uns die Frage: „Wann gefriert eigentlich Wein?“</p>
<p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Eiswein.png" rel="lightbox[917]"><img class="  aligncenter" title="Eiswein (Quelle: Wikipedia)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Eiswein.png" alt="" width="338" height="309" /></a>Der Gefrierpunkt hängt vom Alkoholgehalt ab. Je höher der Alkoholgehalt, desto kälter muss es sein, damit der Wein gefriert. Bei 12 % Alkoholgehalt liegt der Gefrierpunkt bei etwa -5 °C, bei 14 % bei etwa -6 °C. Allerdings kommt es schon weit früher zu Qualitätseinbußen. Die durch die Kälte veränderten chemischen Prozesse schaden dem Wein schon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, <a href="http://www.wein.de/1893.0.html" target="_blank">wie die DLG auf wein.de schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob es denn nun überhaupt so dramatisch ist, wenn Wein friert. Ist es, wissen die Experten! Klaus Rufli von der DLG: &#8220;Es muss auf alle Fälle vermieden werden, dass der Wein gefriert. Die dann ausfallenden weineigenen Eiweiße führen alleine oder zusammen mit Polyphenolen zu Trübungen.&#8221;</p>
<p>Auch wird das physikalische Gleichgewicht der &#8216;alkoholischen Lösung&#8217; Wein gestört: Der Mineralstoff-Haushalt gerät durcheinander, da der Lösungskoeffizient von z. B. Kalium temperaturabhängig ist fällt ungewollt Weinstein aus. Dadurch sinkt wiederum der Säuregehalt im Wein.</p>
<p>Auch vermindert sich bei gefrorenem Wein der zuckerfreie Extrakt. Der Wein schmeckt dadurch milder und ist weniger prägnant.</p></blockquote>
<p>Was einige in ihren hoffentlich warmen Büros und Wohnzimmern vielleicht vergessen: Auch der Versand- und Onlinehandel ist durch den momentanen Kälteeinbruch betroffen. Bei den aktuell vorherrschenden Temperaturen ist ein sicherer Versand kaum noch möglich. Erste Weinshops, wie zum Beispiel cru.de, haben darum <a href="http://weinblog.cru.de/auslieferung-wegen-kalte-eingestellt/" target="_blank">Lieferungen vorübergehend eingestellt</a>:</p>
<blockquote><p>Wir haben uns entschlossen, aktuell die Auslieferung von Weinsendungen zu Ihrer Sicherheit einzustellen, da wir nicht garantieren können, dass die Weine während der mindestens 24 stündigen Auslieferungsphase bei über 0 Grad gehalten werden.<em></em></p>
<p>Wir bitten um Ihr Verständnis und werden alle Bestellungen zeitnah versenden, wenn es das Wetter wieder zulässt.</p></blockquote>
<p>Natürlich gibt es Möglichkeiten, die Temperatur des Weins für den Versand mit sogenannten „Hotpacks“, die eigentlich für den Versand von Zierfischen eingesetzt werden, für bis zu 24 Stunden über 0 °C zu halten. Allerdings bieten das die wenigsten Versender (bislang) an.</p>
<p>Wenn Sie also auf Nummer sicher gehen wollen, warten Sie lieber noch ein paar Tage mit Ihrer Bestellung, bis das Wetter dem Wein wieder etwas gesonnener ist. Das erspart Ihnen eine spätere Enttäuschung und außerdem wäre es einfach schade um den guten Wein&#8230;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Was ist los im Hause Parker? Bewertungssysteme und deren Schwachstellen</title>
		<link>http://mywineportal.com/blog/2012/02/was-ist-los-im-hause-parker-bewertungssysteme-und-deren-schwachstellen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=was-ist-los-im-hause-parker-bewertungssysteme-und-deren-schwachstellen</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mywineportal.com/blog/?p=901</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben hier schon häufiger über Sinn und Unsinn von Bewertungssystemen für Wein geschrieben und uns die Frage gestellt: Ist Wein mit guten Kritiken automatisch guter Wein? Die Ergebnisse der Stiftung Warentest lassen sich wie beschrieben durchaus kontrovers diskutieren und &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/02/was-ist-los-im-hause-parker-bewertungssysteme-und-deren-schwachstellen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben hier schon häufiger über Sinn und Unsinn von Bewertungssystemen für Wein geschrieben und uns die Frage gestellt: <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/01/wein-mythen-teil-5-ist-wein-mit-guten-kritiken-automatisch-guter-wein/" target="_blank">Ist Wein mit guten Kritiken automatisch guter Wein</a>? Die <a href="http://mywineportal.com/blog/2011/12/stiftung-warentest-testet-wein-uber-die-ergebnisse-lasst-sich-streiten/" target="_blank">Ergebnisse der Stiftung Warentest lassen sich wie beschrieben durchaus kontrovers diskutieren</a> und auch die aktuelle Ausgabe <a href="http://mywineportal.com/blog/2011/11/gault-millau-2012-was-die-anderen-dazu-sagen/" target="_blank">des Gault Millau</a> wird jedes Jahr sehr unterschiedlich aufgenommen.</p>
<p>Was aber in den letzten Wochen über die Parker-Punkte, das wohl berühmteste Punktesystem für Wein, bekannt wurde, lässt wirklich zweifeln, ob vermeintlich unabhängige Bewertungssysteme überhaupt funktionieren können. Hermann Pilz, Weinjournalist unter anderem für die <a href="http://www.weinwelt.info/" target="_blank">Weinwelt</a>, hat dazu in der aktuellen Weinwelt-Ausgabe einen erschütternden Artikel verfasst, den er auch auf <a href="http://weinwirtschaft.de/" target="_blank">weinwirtschaft.de</a> in Auszügen bereit stellt. <a href="http://www.weinwirtschaft.de/22723981--%7ERedesign2010%7EAktuell%7Estories%7E2011-12-15_parker.html" target="_blank">Dort wird der Skandal um gekaufte Parker-Punkte ausführlich beschrieben</a>:</p>
<blockquote><p><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Parker.png" rel="lightbox[901]"><img class="aligncenter" title="Robert Parker's Wine Advocates" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/02/Parker.png" alt="" width="275" height="143" /></a></p>
<p>Rund um die spanische Weinmesse Fenavin im Frühjahr 2011 erfolgte dann offenbar eine Wende im unentgeltlichen Gebaren der Parker-Emissäre, denn nun häufen sich Berichte, die der in Spanien ansässige englische Journalist Harold Heckle ans Tageslicht brachte, die zwischen spanischen Weinwerbeorganisationen und der von Pancho Campo als Gründer und Präsident geleiteten Wine Academy of Spain gewechselt wurden. Mehr oder weniger direkt oder indirekt wurden für Besuche Millers oder der Teilnahme an Verkostungen und Seminaren Geld verlangt. Tagessätze von 15.000 bis 20.000 Euro stehen im Raum, die einen Streit entfachten, ob Miller bei einzelnen Veranstaltungen als freier Autor oder Abgesandter Parkers unterwegs war.</p></blockquote>
<p>Abgesehen von der moralischen Fragwürdigkeit, machen sich Geldzahlungen an Parker-Tester durchaus bezahlt. Der Grund liegt schlichtweg darin, dass sich eine hohe Parker-Punktzahl quasi unmittelbar positiv auf den Absatz des Weins auswirkt, wie LaVinera in diesem Zusammenhang und <a href="http://lavineria.de/2012/schwere-vorwurfe-gegen-robert-parker/" target="_blank">in Bezug auf einen 90-Parker-Punkte-Aldi-Wein treffend feststellt</a>:</p>
<blockquote><p>Zweifel an der Qualität des Parkerurteils wurden laut. Was hatten Parkers Mitarbeiter da verkostet? War das überhaupt der gleiche Wein? Zweifel über Zweifel. Da muss man sich schon fragen: cui bono? Wem nützt Robert Parker eigentlich noch? Auf jeden Fall natürlich den Kellereien, denn sein Urteil kann immer noch helfen, ganze Partien von Wein in kürzester Zeit zu verkaufen. Den kritischen Konsumenten? Nach allem, was heute bekannt ist, ist die Antwort ein ganz klares Nein! Man kann Parker-Punkte getrost ignorieren, sie scheinen ja gelegentlich tatsächlich eher Roulettezahlen zu entsprechen.</p></blockquote>
<p>Es bleibt abzuwarten, wie sich der Skandal um Robert Parker weiterentwickelt und in wieweit hinter den bislang bekannten Vorkommnissen System und Methode stehen. Es stellt sich allerdings die Frage, ob sich in Zeiten des Internets und Social Media nicht vielleicht andere und aussagekräftigere Bewertungsmodelle finden lassen und auch bewusst gefördert werden sollten. Michael W. Pleitgen von der Weinakademie hatte erst vor einigen Tagen einen schönen Beitrag dazu geschrieben: „<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wie-wichtig-sind-persoenliche-empfehlungen" target="_blank">Wie wichtig sind persönliche Empfehlungen?</a>“</p>
<p>Über Bewertungs- und Ratingsysteme macht sich übrigens nicht nur die Weinbranche Gedanken. Auch andernorts in der Wirtschaft häufen sich zuletzt Überlegungen, ob klassische <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36240/1.html" target="_blank">Ratingagenturen nicht zu mächtig geworden geworden sind</a>. Als Lösung schlagen einige dort die Masse als Punktrichter vor: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,810733,00.html" target="_blank">Wikirating nennt sich der Ansatz</a>&#8230;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Wein-Mythen Teil 8: Wein und Transport – muss Wein wirklich vor dem Trinken ruhen?</title>
		<link>http://mywineportal.com/blog/2012/01/wein-mythen-teil-8-wein-und-transport-%e2%80%93-muss-wein-wirklich-vor-dem-trinken-ruhen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wein-mythen-teil-8-wein-und-transport-%25e2%2580%2593-muss-wein-wirklich-vor-dem-trinken-ruhen</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Harsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mywineportal.com/blog/?p=893</guid>
		<description><![CDATA[Bei manchen Fragen merkt man schon bei der ersten Recherche, dass man nicht der Einzige ist, der sich diese Frage gestellt hat. „Muss Wein nach dem Transport ruhen?“ ist eine der Fragen, bei der man im Internet schnell bei verschiedenen &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/01/wein-mythen-teil-8-wein-und-transport-%e2%80%93-muss-wein-wirklich-vor-dem-trinken-ruhen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei manchen Fragen merkt man schon bei der ersten Recherche, dass man nicht der Einzige ist, der sich diese Frage gestellt hat. „Muss Wein nach dem Transport ruhen?“ ist eine der Fragen, bei der man im Internet schnell bei verschiedenen <a href="http://www.gutefrage.net/frage/wein-per-post-geliefert-bekommen-flaschen-gleich-aufmachen" target="_blank">Frageseiten</a>, <a href="http://www.wein-plus.de/forum/mb,a,t,35767,708,+Wein+geliefert..+wie+lange+ruhen+lassen.html" target="_blank">Foren</a> und <a href="http://www.ecowein.de/artikel/wein-richtig-lagern-und-servieren/" target="_blank">Portalen</a> landet. Viele haben sich die Frage bereits gestellt, und viele haben darauf geantwortet.</p>
<p>Wie ist das jetzt aber mit der Ruhezeit nach dem Transport? Eine passende Antwort, die mit den meisten Einschätzungen übereinstimmt, <a href="http://www.amlinger.de/index.php3?ID=transport&amp;VID=" target="_blank">haben wir beim Weingut Amlinger gefunden</a>:</p>
<blockquote><p>Über die Zeitspanne, die ein Wein ruhen sollte, bis er nach einem Transport geöffnet werden kann, wurde und wird viel diskutiert. Rotwein, speziell alter und hochwertiger, scheint empfindlicher zu sein. Ihm sollte man einige Tage, bis zu 2 Wochen, gönnen. Weißwein dagegen präsentiert sich recht unkompliziert und kann in aller Regel sofort oder nach kurzer Wartezeit (ab 8 Stunden) getrunken werden.</p></blockquote>
<p>Damit ist auch schon eine wichtige Faustregel genannt: Alte Rotweine sollten ruhen. Jungen Weißweinen ist der Transport meist ziemlich egal. Das liegt hauptsächlich an Gerbstoffen, die sich bei reifen Rotweinen am Boden absetzen. Dieses sogenannte „Depot“ wird durch den Transport aufgewirbelt. Das Ergebnis ist ein trüber Wein, der auch geschmacklich einbüßt. Die Ruhezeit dient also dazu, dass sich diese Stoffe wieder absetzen können und der Wein seine Klarheit zurückgewinnt.</p>
<p>Richtig alten Rotwein sollten Sie also wirklich schon einige Tage vor Ihrer Einladung zum Abendessen beim Gastgeber abgeben. Ein ruhiges, dunkles und kühles Plätzchen und einige Tage Ruhezeit werden dem Wein gut tun.</p>
<p>Bei jungen Weinen ist dies hingegen nicht so entscheidend: Durch moderne Abfüllmethoden und hygienische Standards gelangen schlichtweg weniger „Feststoffe“ in den Wein. Also auch weniger Stoffe, die beim Transport aufgewirbelt werden können.</p>
<p>Kurz gesagt: Die Ruhezeit nach dem Transport ist nicht nur ein Mythos. Bei älteren Jahrgängen – insbesondere bei älteren Rotweinen – durchaus notwendig, bei jüngeren Jahrgängen wird jedoch mit wochenlangen Ruhezeiten nach dem Transport in der Regel unnötig übertrieben.</p>

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		<title>Weinboom in China: Niedriger Pro-Kopf-Verbrauch, aber viele Köpfe</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 02:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Harsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint, als lägen Nachrichten über chinesische Weinkäufer derzeit im Trend. Immer häufiger stößt man auf Meldungen über Rekordpreise. Nicht selten liest man in solchen Meldungen, dass selbst die teuersten Weine gerne mit Cola gemixt bzw. „veredelt“ werden oder „on &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/01/weinboom-in-china-niedriger-pro-kopf-verbrauch-aber-viele-kopfe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint, als lägen Nachrichten über chinesische Weinkäufer derzeit im Trend. Immer häufiger stößt man auf <a href="http://mywineportal.com/blog/2011/12/50-000-euro-fur-sechs-flaschen-wein-wer-darf-sich-uber-dieses-geschenk-freuen/" target="_blank">Meldungen über Rekordpreise</a>. Nicht selten liest man in solchen Meldungen, dass selbst die teuersten Weine gerne <a title="Wein mit Cola" href="http://www.shortnews.de/id/936575/Paris-Am-Flughafen-zahlte-Asiate-fuer-sechs-Flaschen-Wein-fast-50-000-Euro" target="_blank">mit Cola gemixt</a> bzw. „veredelt“ werden oder „on the rocks“ serviert werden. Welch Frevel!</p>
<p>Schnell verfestigt sich der Eindruck, dass der chinesische Markt beim deutschen Weinliebhaber eher Unverständnis hervorruft: Die Preise zu hoch, die Trinkgewohnheiten zu ungewöhnlich. Aber die Chinesen kommen auf den Geschmack: Alleine von 2009 bis 2010 ist der Weinkonsum in China um fast 35 % gewachsen. Damit wurden die kühnsten Erwartungen der letzten Jahre nochmals deutlich übertroffen, wie eine aktuelle Studie (<a href="http://www.yoopress.com/de/weinnews/weinwelt/weinbaulaender/7919.China_ueberholt_Britannien_im_Weinkonsum.html" target="_blank">deutsch</a>, <a href="http://www.decanter.com/news/wine-news/529653/china-overtakes-uk-to-become-fifth-largest-wine-consuming-nation-vinexpo" target="_blank">englisch</a>) belegt:</p>
<blockquote><p>Weiter rückblickend zeigen die Zahlen, dass im Zeitraum 2006 bis 2010 der Weinkonsum in China 2,4 Mal größer anstieg als man vorher prognostiziert hatte. Für den Zeitraum 2011 bis 2015 wird vom heutigen Stand aus eine weitere Konsumsteigerung von rund 55 Prozent vorher gesagt. „Das ist ein Hype &#8211; jeder Erzeuger in den traditionellen Anbauzonen der Welt denkt: China, China, China“, kommentiert Robert Beynat, CEO der VINEXPO, die Studie.</p></blockquote>
<p>In <a href="http://www.wineinstitute.org/files/PerCapitaWineConsumptionCountries.pdf" target="_blank">Pro-Kopf-Zahlen (pdf)</a> gemessen ist der chinesische Weinmarkt allerdings immer noch sehr weit von Spitzenplätzen entfernt. Bis 2015 rechnen die Experten mit einem <a href="http://www.decanter.com/news/wine-news/529653/china-overtakes-uk-to-become-fifth-largest-wine-consuming-nation-vinexpo" target="_blank">Pro-Kopf-Konsum</a> von gerade einmal 2 Litern pro Jahr. Zum Vergleich: Franzosen oder Italiener trinken rund 50 Liter, die deutsche Bevölkerung kommt immerhin auf etwa 25 Liter pro Kopf. Wenn es nur danach ginge, müssten wir uns allerdings deutlich mehr Sorgen darüber machen, dass uns der Vatikan alles wegtrinkt. Ist er doch mit etwa 70 Litern unangefochtener Spitzenreiter beim Pro-Kopf-Konsum. Absolut gesehen natürlich ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man die nur knapp 1.000 Einwohner des Vatikans mit Chinas 1,4 Milliarden vergleicht.<br />
In China ist es nicht der generell hohe Konsum, sondern schlichtweg die Masse an Menschen, die das Land nach und nach zum größten Wein-Verbrauchermarkt der Welt machen werden. Ausgehend von einem <a href="http://www.vinexpo.com/de/actualites/news/chinese-wine-consumption/" target="_blank">Konsum von ca. 8,7 Mio. hl im Jahr 2009</a> stellt sich als nur noch die Frage, wie lange es letztlich dauert, bis China den ersten ersten Platz erobert haben wird.</p>
<p>Wein ist in China inzwischen <a href="http://german.china.org.cn/business/txt/2012-01/04/content_24321459.htm" target="_blank">Statussymbol und Investitionsobjekt</a> zugleich:</p>
<blockquote><p>„Teure Autos und große Häuser zu vergleichen ist hier nicht mehr in Mode. Der neue Trend ist Wein“, sagte Wang, dessen teuerster Wein unter den hunderten von Flaschen ein Chateau Lafite Rothschild 1965 ist, welche zwischen 40.000 und 50.000 Yuan (4.800 und 6.000 Euro) kostet. Da der Aktienmarkt schwach ist und die Immobilienpreise fallen, wurde Wein zum neuen Spielball von Investoren unter den Geschäftsleuten der wohlhabenden Yangtse-Delta-Region und in ganz China.</p></blockquote>
<p>Chinesische Weinliebhaber gehören zu den oberen 10.000 der Gesellschaft, organisiert in „Weinliebhaberzirkeln“. Dort wird diskutiert, degustiert und natürlich auch etwas geprahlt:</p>
<blockquote><p>Wang zufolge gibt es 50 Leute im „Weinliebhaberzirkel“ der Stadt Yiwu. Sie diskutieren verschiedene Weinarten, Informationen wo man die besten Weine kauft und trinken dabei ihre Sammlung. „Wir geben durchschnittlich 100.000 Yuan (12.000 Euro) im Jahr für Wein aus, doch manche Sammler verbrauchen diesen Betrag in einem Monat. Letztes Jahr kaufte beispielsweise ein Freund von mir 61 Flaschen Rotwein in drei Monaten. Alle von ihnen kosteten über 10.000 Yuan (1.200 Euro) und sie wurden in 61 verschiedenen französischen Weinbergen hergestellt“, erzählte Wang im Interview mit China Daily.</p></blockquote>
<p>Spitzenweine werden auch bei uns schon lange <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/interview-mit-weinexperte-valentin-brodbecker-preis-wird-nicht-verwaessert_aid_698968.html" target="_blank">als Investitionsobjekt gesehen</a>. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass auch einige chinesische Investoren Ihr Geld inzwischen nicht mehr nur in Weinflaschen, sondern gleich in Weingütern anlegen. Irgendwann werden voraussichtlich auch in China Spitzenweine produziert werden. Die ersten Weingüter haben schon damit angefangen. Für uns natürlich wieder einmal auf ungewohnte Art und Weise; in nachgebauten schottischen <a href="http://www.grapewallofchina.com/2008/09/04/on-the-wine-path-in-shandong-visits-to-huadong-changyu-castel-and-chateau-junding/" target="_blank">Burgen</a> im Stil des 17. Jahrhunderts.</p>
<div id="attachment_862" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/shandong-winery.jpg" rel="lightbox[861]"><img class="  " title="Chateau Changyu-Castel (Quelle: http://www.grapewallofchina.com/)" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/shandong-winery.jpg" alt="Chateau Changyu-Castel" width="480" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">Chateau Changyu-Castel</p></div>

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		<title>*Update* Stuart Pigott im BR-Fernsehen: Neue Folge zu &#8220;Wein und Lage&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mywineportal.com</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[*Update: Neue Folge &#8220;Wein und Lagen&#8221;* Stuart Pigott war letzten Samstag zum dritten Mal für den Bayerischen Rundfunk unterwegs. Dieses Mal hat er sich dem Thema &#8220;Die Lagen sind der Komponist des Weins&#8221; gewidmet. Das tut er, wie gewohnt, auf &#8230; <a href="http://mywineportal.com/blog/2012/01/update-stuart-pigott-im-br-fernsehen-neue-folge-zu-wein-und-lage/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #800000;">*Update: Neue Folge &#8220;Wein und Lagen&#8221;*</span></strong><br />
Stuart Pigott war letzten Samstag zum dritten Mal für den Bayerischen Rundfunk unterwegs. Dieses Mal hat er sich dem Thema &#8220;Die Lagen sind der Komponist des Weins&#8221; gewidmet. Das tut er, wie gewohnt, <a href="http://www.br.de/pressestelle/inhalt/pressemitteilungen/Weinwunder-Deutschland-Staffel-zwei100.html" target="_blank">auf seine ganz eigene Art</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Terroir-Geschwafel&#8221; ist Stuart Pigott zuwider. Er besucht Winzer, die verwilderte alte Steillagen der Vergessenheit entrissen haben und auf denen heute wieder große Weine wachsen: Daniel Vollenweider an der Mosel, Roman Niewodniczanski (van Volxem) an der Saar, Eva Fricke am Rhein und die Jungwinzervereinigung ‚Südpfalz-Connexion‘ in der Pfalz. Und diese Winzer erweisen sich als begnadete Interpreten ihrer Steillagen-Kompositionen!</p></blockquote>
<p>Die aktuelle Folge kann noch bis Samstag in der Mediathek des BR als Stream angeschaut werden. <a href="http://mediathek-video.br.de/B7Mediathek.html?bc=_155289816&amp;bccode=bfs" target="_blank">Hier geht es direkt zum Video</a>.</p>
<p>Am Samstag, 28. Januar, geht es um 15:30 Uhr dann mit der nächsten Folge weiter. Dabei dreht sich für Stuart Pigott alles um den Spätburgunder. Die Traube, die für Pigott &#8220;als Diva und Mimose bekannt ist&#8221; &#8211; und doch gehören ihr die Herzen der deutschen Spitzenwinzer.</p>
<p><strong><span style="color: #800000;">*ursprünglicher Artikel vom 13. Januar*</span></strong><br />
Im Fernsehen des Bayerischen Rundfunks läuft seit letztem Samstag wieder die Reihe &#8220;Weinwunder Deutschland&#8221; mit <a href="http://www.stuartpigott.de/" target="_blank">Stuart Pigott</a>. Insgesamt <a href="http://www.br.de/pressestelle/inhalt/pressemitteilungen/Weinwunder-Deutschland-Staffel-zwei100.html" target="_blank">sechs Folgen</a> werden jeweils Samstags um 15:30 Uhr gesendet. In der Pressemeldung heißt es dazu:</p>
<blockquote><p>Guter Wein muss nicht teuer sein! Misstrauen Sie großen Namen! Vertrauen Sie ihrer Zunge! Wein muss allein dem schmecken, der ihn trinkt! Stuart Pigotts zentrale Weinbotschaften sind ebenso unkonventionell wie die Art, wie er auf seinen Reisen durch die deutschen Weinbaugebiete hinter die Kulissen des &#8220;deutschen Weinwunders&#8221; schaut.</p></blockquote>
<p>Die erste Folge lief bereits letzten Samstag,<del> ist aber in der BR-Mediathek noch online abrufbar.</del> Stuart Pigott vergleicht hier Traditionsweingüter mit Startup-Weingütern:</p>
<blockquote><p>Stuart Pigott geht der Frage nach, ob große deutsche Traditionsbetriebe wie &#8216;Schloss Johannisberg&#8217; (Rheingau) oder &#8216;Maximin Grünhaus&#8217; (Mosel) zur Innovation fähig sind und zu annehmbaren Preisen beste  Weinqualität liefern – oder sind sie im &#8220;Schlossballast&#8221; erstarrt und im Vergleich zu teuer? Den großen Klassikern gegenüber stehen auf dieser Reise zwei kleine Start-Ups, die erst vor kurzem gegründet wurden. Pigott besucht Eva Vollmer in einem Mainzer Vorort und die Shelter Winery (Hans-Bert Espe und Silke Wolf) im Breisgau/Baden.<br />
Tradition versus Improvisation, Schloss versus Start-Up – wo kriege ich mehr Wein für weniger Geld?</p></blockquote>
<p>Anschauen lohnt sich auf jeden Fall! Die Beiträge sind sehr kurzweilig und interessant aufgebaut. <a href="http://www.br.de/pressestelle/inhalt/pressemitteilungen/Weinwunder-Deutschland-Staffel-zwei100.html" target="_blank">Eine Themenübersicht für die nächsten fünf Folgen gibt es hier</a>. Direkt <del>zum Video</del> zur BR-Mediathek (dort links im Suchfeld &#8220;Weinwunder&#8221; eingeben) geht es mit einem Klick auf dieses Bild:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://mediathek-video.br.de/" target="_blank"><img class="aligncenter wp-image-735" title="Weinwunder Deutschland" src="http://mywineportal.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/Weinwunder-Deutschland.jpg" alt="" width="385" height="274" /></a></p>

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