Stil-Varianten für Etiketten auf Weinflaschen: Klassisch, modern oder künstlerisch?

Produkttexte und Geschmacksbeschreibungen auf der Flaschenrückseite hin oder her. Nicht nur online, sondern gerade im stationären Handel sind die Etiketten auf der Weinflasche vorne meist ausschlaggebend für die Kaufentscheidung:

Oft spielt das Etikett bei der Kaufentscheidung eine tragende Rolle. „Das Auge trinkt mit“ – Konsumenten werden bei der Weinauswahl subjektiv vom Etikett beeinflusst.

Weniger ist oft mehr. Das Etikett sollte auf jeden Fall übersichtlich gestaltet sein. Hier bietet es sich an, auf dem eigentlichen Etikett nur die wichtigsten Angaben wie Erzeuger, Rebsorte, Geschmacksrichtung und Jahrgang zu machen und detaillierte Informationen (z. B. Trinktemperatur, sensorische Beschreibung, Speisebegleitung, etc.) auf dem Rückenetikett zu platzieren.

In den letzten Jahren hat sich in dieser Hinsicht einiges getan, auch wenn Captain Cork da für den deutschen Markt anderer Meinung ist. Von bewusst klassisch, über gezielt modern, bis zu künstlerisch gehen die Versuche weit auseinander. Das Gleiche gilt vermutlich auch für die Geschmäcker der Kunden.

Wir haben uns einige Wein-Etiketten angeschaut und würden gerne wissen, was Sie davon halten? Was trifft Ihren Geschmack am besten? Als erste Anregung haben wir exemplarisch einige Etiketten ausgewählt, die jeweils exemplarisch für eine der drei Gestaltungsrichtungen stehen.

Die moderne Variante wird sehr gut vom Weingut Bastian vertreten. Die betreuende Agentur bekam für die Etiketten kürzlich sogar den Packaging Award 2011:

Ein klassischer Vertreter ist zweifellos das Weingut Schloss Johannisberg. Manche halten die Etiketten inzwischen sogar schon wieder für Kult. So auch Stuart Pigott in seiner letzten Weintour für den Bayerischen Rundfunk:

Künstlerische Etiketten gibt es inzwischen auch einige. Ein etwas extremes, aber plakatives Beispiel sind hier die Etiketten von art4vino, die von verschiedenen Künstlern in stark limitierten Auflagen herausgegeben werden:

Unsere Meinung? Wir tendieren zu den moderneren Varianten. Eine gewisse Modernisierung tut dem Weinmarkt unserer Ansicht nach gut. Andererseits möchten wir die anderen Stilausprägungen nicht missen, denn gerade die große Vielfalt belebt das Angebot. Ihre Meinung? Schreiben Sie uns einfach einen kurzen Kommentar!

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  1. finde die kultige, sprich klassische Variante am besten; damit es wirklich paßt, muß dann der Flaschen-Inhalt aber auch entsprechend Gewicht haben :-)

  2. Mit der kitschigen Variante in der Mitte kann ich überhaupt nichts anfangen. Mir gefallen moderne Varianten immer noch am besten. Zu künstlerisch muss es von mir aus aber auch nicht werden – da geht mir die Info zu sehr unter.

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