QR-Codes bieten eine Möglichkeit, die Online- mit der Offlinewelt zu verbinden. Jedes moderne Smartphone ist durch Scannen der Codes direkt in der Lage, Informationen und vor allem Internetadressen zu übernehmen und gleich anschließend Online-Inhalte anzuzeigen:
Mittels der QR-Codes können kurze Text-Informationen und Links jeglicher Art codiert und von Barcode-Scannern wieder decodiert werden. Damit erspart man den Nutzern Tipparbeit und vermeidet Tippfehler an Stellen, wo richtige Schreibung eminent wichtig ist, zum Beispiel bei Website- oder E-Mail-Adressen.
Vor allem eignen sich QR-Codes als Schnittstelle zwischen analogem – z. B. Visitenkarten, Zeitungen, Zeitschriften, Flyer, Postkarten, Plakate – und digitalem Medium: Internet oder E-Mail. Aber auch innerhalb des Webs können sie als Weiterleitung verwendet werden.
QR-Codes bieten aber auch der Weinbranche ganz neue Möglichkeiten. Einige wenige Weingüter haben die Möglichkeiten bereits für sich erkannt und bieten über QR-Codes auf ihren Weinetiketten direkte Verlinkungen zu weiterführenden Webseiten mit Hintergrundinformationen, Kundenbewertungen oder Menüvorschlägen. Der Kunde bekommt so zusätzliche Informationen, was momentan vielleicht noch für viele eine Spielerei ist, in Zukunft aber durchaus kaufentscheidend werden kann.
Wie solche Etiketten aussehen können, zeigt dieses Beispiel aus Spanien:
Die QR-Codes können im nächsten Schritt natürlich auch direkt mit Onlineshops verknüpft sein, über die eine einfache Nachbestellung oder die direkte Bewertung des Weines möglich ist.
Wie weit man mit den technischen Möglichkeiten gehen kann, hat Tesco in Südkorea gezeigt. Anstelle von realen Supermärkten, hat man dort komplett virtuelle Supermärkte in U-Bahnhöfen auf Plakatwänden eröffnet. Der Kunde scannt QR-Codes, bestellt online und bis er Zuhause ankommt, ist die Ware bereits geliefert:




